Dienstag, 17. November 2015

Turborezept: Mandelburfi mit weißer Schokolade


Ein schnittfestes und doch sehr weiches Burfi mit dem umwerfenden, feinen Aroma der bitteren Aprikosenkerne.


Zutaten für 25 bis 40 Stück:
100 g ganze Mandeln mit Schale
4 bittere Aprikosenkerne
230 g weiße Schokolade
200 g gezuckerte Kondensmilch, zimmerwarm
grüne Lebensmittelfarbe optional 

  1. Plastikform (10 x 15 cm) mit einem Streifen Backpapier auslegen.
  2. Mandeln mit bittere Aprikosenkerne in einer elektrischen Kaffeemühle fein mahlen.
  3. In einer beschichteten Pfanne die gemahlenen Kerne kurz anwärmen und zur Seite stellen.
  4. Eine zweite beschichtete Pfanne soweit erwärmen, dass eine hineingelegte Hand sich nicht verbrennt. (45 °C). Herdplatte ausschalten.
  5. Weiße Schokolade ganz in die Pfanne legen. Die restlichen 30 g in Stücke brechen und auf die freien Plätze legen.
  6. Warten bis die Schokolade zu schmelzen beginnt. Langsam glatt rühren.
  7. Gezuckerte Kondensmilch und die grüne Lebensmittelfarbe dazurühren.
  8. Gemahlene, angewärmte Mandel- u. Aprikosenkerne hinzufügen.
  9. Alles glatt rühren und in die Plastikform geben. 
  10. Oberfläche glatt streichen und Plastikform ein paarmal auf die Arbeitsfläche aufschlagen. Mit dem überstehenden Backpapier  abdecken und kalt stellen.
  11. Sobald die Masse fest ist mit den Backpapierenden aus der Form ziehen. 
  12. In beliebig große Stücke schneiden.






Mittwoch, 11. November 2015

Sandplätzchen


Unkomplizierte, leckere Shortbread-Plätzchen in runder Form.


Zutaten für 25 bis 35 Stück:
175 g Butter, weich
75 g Feinkristallzucker
1 Pkt Vanillezucker
Abrieb einer Bio-Zitrone
250 g Mehl

  1. Butter mit Feinkristallzucker, Vanillezucker und Zitronenschalenabrieb schaumig rühren.
  2. Mehl darüberschütten und kurz mit der Teigkarte hineinhacken.
  3. Rasch zu einem Teig verkneten.
  4. Teig in 2 Teile teilen.
  5. Jeden Teil zu einer  ø 6 cm grossen Rolle formen. Jedes Ende ein paarmal auf die Arbeitsfläche aufschlagen.
  6. Auf ein kleines Schneidbrett legen und 10 Minuten in das Tiefkühlfach stellen.
  7. Inzwischen Backrohr auf 200 °C vorheizen. 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.
  8. Rollen in 6 bis 8 mm dicke Scheiben schneiden.
  9. Scheiben auf das Backpapier verteilen.
  10. Backblech in die Schiene über der Mitte hineinschieben.
  11. 13 Minuten Backen. 
  12. Kurz abkühlen lassen. Auf die Arbeitsfläche legen und vollständig auskühlen lassen.

Rahm-Salzstangen




Rahm-Salzstangen blähen sich beim Backen etwas auf und sind einem Blätterteig sehr ähnlich. Sie sind sehr rasch zubereitet und ein  toller, leckerer Snack.

Viel Spaß beim Nachbacken.
Anna

Zutaten für 30 bis 50 Stück:
125 g Butter, kalt
180 g Mehl
80 g österreichischer Sauerrahm (15% Fett) 
1 TL Salz
20 Salzstangen

  1. Vorbereitung: Salzstangen grob hacken. Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Butter klein schneiden und in eine Schüssel geben.
  3. Mehl mit Salz mischen und darüber schütten.
  4. Mit einer Teigkarte die Butter in das Mehl hacken.
  5. Sauerrahm hinzufügen und alles rasch zu einem Teig verarbeiten.
  6. Teig auf einer Schneidmatte zirka 3 mm ausrollen.
  7. Zerhackte Salzstangen auf der Oberfläche verteilen. Mit der Teigrolle darüberrollen und in den Teig pressen.
  8. Mit einem Pizzaroller in 1,5 cm dicke Streifen der Länge nach schneiden.
  9. Die Matte um 90 Grad drehen. Unregelmässige Ränder links und rechts zuerst abschneiden. Dann in zirka 6 cm lange Rechtecke schneiden.
  10. 5 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  11. Inzwischen Backrohr auf 200 °C vorheizen.
  12. Stangen und Randstücke auf das Backpapier verteilen.
  13. 15 Minuten in der Mitte des Backrohrs backen.


Tipp: Statt Sauerrahm Schmand verwenden. (Nicht getestet)



Sonntag, 1. November 2015

Sahnekaramell-Burfi


Sahnekaramell ist einfach herzustellen. Er verbreitet für Karamell-Fans einen verführerischen Duft. Als Toffee klebt er allerdings am Gaumen, zieht an unsern Blomben und neigt dazu sich zu verformen. Als Burfi wird er aber schnittfest und klebt nicht mehr am Gaumen. Statt dem Milchpulver habe ich heute wieder einfach eine weiße Schokolade verwendet. Das geht super einfach und das Ergebnis ist einfach lecker. 

Viel Spaß beim Nachkochen
Anna

Zutaten für 24 bis 30 Stück:
250 ml Sahne
250 g Zucker
1 EL Butter
1 Pkt. Vanillezucker
1 EL Traubenzucker
100 g weiße Schokolade

Utensilien: Eine erhöhte, beschichtete mit Deckel. 1 Teigkarte, Kochspachtel, 1 Schälchen Eiswasser. Etwas Backpapier.

  1. Sahne in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Zur Seite ziehen. 
  2. Zucker, Vanille- und Traubenzucker in der Sahne vollständig auflösen.
  3. Wieder auf die Herdplatte ziehen und kurz zum Kochen bringen.
  4. Hitze auf kleinste Hitzestufe stellen und die Butter hinzufügen.
  5. Warten bis die Masse nur mehr sanft köchelt. Den Kochspachtel entfernen und den Deckel darauf geben.
  6. 30 bis 60 Minuten ohne umzurühren köcheln lassen. 
  7. Sobald die Masse den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat und einen wunderbaren Karamellduft verbreitet, den Deckel wieder entfernen.
  8. Eiswasser bereitstellen.
  9. Hitze erhöhen und solange kochen bis ein Tropfen im Eiswasser beim Herausnehmen sich zu einem weichen Toffeebällchen formen lässt.
  10. Pfanne zur Seite ziehen und etwas abkühlen lassen.
  11. Weiße Schokolade hinzufügen.
  12. Etwas warten bis sie zu schmelzen beginnt und langsam vollständig in die Masse einarbeiten. (Nicht zu heftig rühren, da sonst die Kakaobutter sich abzusetzen beginnt.)
  13. Auf das Backpapier schütten und mit der Teigkarte zu einem rechteckigen, fingerdicken Block formen.
  14. Auskühlen lassen und mit einem glatte, scharfen Messer in Stücke schneiden.



Mittwoch, 28. Oktober 2015

Teegebäck: Indische Fruchtkese


Diese leckeren Kekse sind in Indien sehr beliebt und relativ einfach herzustellen. Erinnern etwas an das englische Shortbread. Den Fruchtanteil können wir je nach vorhandenen Zutaten mit einem fertigen oder selbsthergestellten Früchtemix aus kandierten Früchten oder mit gehackten, gedörrten Früchten und Nüssen zusammenstellen. In Indien werden dazu kandierte Früchte wie grüne Papaya, Rosinen und Cashewnüsse verwendet. Für unser Rezept habe wir einen Früchtemix aus kandierten Kirschen, Orangeat- und Zitronatreste mit gehackte Cashewnüsse gemixt und  runde Kekse gebacken. Im Anschluss an unser Rezept haben wir noch ein etwas rascheres von einem indischen Koch mit einem fertigen Früchtemix nachgebacken. Dazu gibt es auch ein Video in englischer Sprache.

Viel Spaß beim Nachbacken
Anna

Zutaten für 35 Stück:
125 g Butter, weich
130 g Puderzucker
Abrieb einer halben Orange
3 EL Milch
190 g Mehl
60 g Maisstärke
70 g kandierte Früchte
30 g gehackte Cashewnüsse
1 gestrichener Teelöffel Backpulver

  1. Butter mit Puderzucker schaumig rühren. Orangenabrieb und Milch dazurühren.
  2. Kandierte Früchte und Cashewnüsse in eine Schüssel geben.
  3. Mehl, Maisstärke und Backpulver hinzufügen und mit einem Schneebesen alles gut vermischen.
  4. In die angerührten Buttermasse mischen und mit den Händen rasch zu einem Teig kneten.
  5. Teig in zwei Teile teilen. Jeden Teil zu einer dicken Rolle rollen.
  6. Teigrollen in Frischhaltefolie einpacken. 
  7. Auf ein Tablett legen und 2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.
  8. Backpapier auf 2 Backbleche auslegen. Backrohr auf 180 °C vorheizen.
  9. Feste Teigrollen mit einem scharfen, glatten Messer in 8 mm dicke Scheiben schneiden.
  10. Scheiben mit etwas Abstand auf die Backbleche verteilen.
  11. 15 Minuten backen.
  12. Auskühlen lassen. Frisch servieren oder in einer Keksdose aufbewahren.

Tipps:
  • Statt den Orangenabrieb wird in Indien eine Ananasessenz hinzugefügt. Es kann auch ein Orangenöl statt dessen verwendet werden. 
  • Ist der Teig zu trocken und brüchig, kann noch etwas Milch hinzugefügt werden.
  • Wenn die Kekse noch nicht ganz ausgekühlt in die Keksdose gegeben werden, dann sind sie bereits am nächsten Tag wieder mürbe. 




Und hier unser nachgebackenes Rezept vom Vahchef auf YouTube



Zutaten für 40  bis 50 Stück:
150 g Butter
150 g Puderzucker
1/2 TL Ananasessenz (Wir haben Orangenöl verwendet)
3 El Wasser
150 g Früchtemix
250 g Mehl
50 g Vanillepudding
15 g Milchpulver
10 g Kardamompulver (optional)
4 g Backpulver

  1. Backbleche mit Backpapier auslegen. Backrohr auf 180 °C vorheizen.
  2. Butter mit Puderzucker schaumig rühren.
  3. Ananasessenz und Wasser dazurühren.
  4. Trockene Zutaten in einer Schüssel vermischen und dazurühren.
  5. Rasch durchkneten.
  6. Mit einem Teigroller den Teig auf der Arbeitsfläche 5 bis 7 mm dick ausrollen. 
  7. Mit einer Teigkarte zu einem Rechteck formen und in rechteckige Stücke schneiden.
  8. Mit der Teigkarte die Stücke abheben und auf die Backbleche verteilen.
  9. Je 15 Minuten backen.
  10. Auskühlen lassen. In einer Keksdose aufbewahren.




Samstag, 12. September 2015

Turborezept: Tahini-Burfi mit weißer Schokolade


Dieses Rezept ist für alle die ein Glas Tahini im Schrank stehen haben und nicht wissen was sie damit noch anfangen können. Dieses Burfi ist wunderbar schnittfest und doch so weich, dass es sich mit zwei Fingern zusammendrücken lässt. Ein guter Trick auch ohne Milchpulver im Haus zu einem leckeren Burfi zu kommen.

Viel Spass beim Nachbereiten
Anna

Zutaten für 24 bis 30 Stück:
200 g weiße Schokolade
170 g gezuckerte Kondensmilch (1 Tube)
70 g Tahini (nicht zu flüssig)

  1. Eine beschichtete Pfanne leicht erwärmen (40 bis 45 °C Wenn wir eine Hand hineinlegen, dann darf es nicht so warm sein, dass wir sie mit einem Ruck wieder herausziehen.) 
  2. Weiße Schokolade hineinlegen und warten bis sie geschmolzen ist.
  3. Gezuckerte Kondensmilch hinten an der Tube abschneiden. Dazugießen und verrühren.
  4. Tahini dazu geben und alles zu einer einheitlichen Masse verarbeiten.
  5. Auf ein Stück Backpapier geben. Mit 2 Teigkarten einen Block formen.
  6. Backpapier darüber falten und kalt stellen. 
  7. Sobald der Block fest ist, in Stücke schneiden.
  8. Danach in einer Keksdose ungekühlt aufbewahren.


Dienstag, 8. September 2015

Einfaches Apfelhalva



Wir hatten schon einmal ein veganes Apfelhalva mit Orangensaft und Gewürze. Heute zeigen wir eine vereinfachte Form, die keine Küchenmaschine erfordert. Genügend lange gekocht, ergibt das eine feste Masse mit glatten Schnittflächen, die an ein Gelee erinnert. Die Koch- und Zubereitungszeit liegt zwischen 70 und 80 Minuten.

Viel Spass beim Nachkochen
Anna

Zutaten für 24 Stück:
30 g Butter
1250 g geschälte, entkernte und in Stücke geschnittene Äpfel
300 g Zucker
70 g Rosinen (optional)
1 Handvoll gehackte Walnüsse (optional)
  1. Butter in eine geräumige beschichtete Pfanne erhitzen.
  2. Sobald sie flüssig ist die Äpfel hinzufügen.
  3. Auf höchster Hitzestufe solange rühren bis die Apfelstücke weich geworden sind. Etwas Wasser hinzufügen und weiter unter Rühren dünsten. Dabei mit dem Kochspatel die Äpfel zerdrücken bis sich langsam ganz aufgelöst haben. 
  4. Wenn ein durchgezogener Kochspatel die Spur hält, den Zucker hinzufügen und Hitze auf mittlere Stufe stellen,
  5. Solange weiter rühren bis die Masse glasig wird und sich von der Pfanne zu lösen beginnt.
  6. Rosinen und gehackte Walnüsse in die Masse einarbeiten. 
  7. Etwas weiter kochen bis der Dampf sich deutlich reduziert hat und alles eine einheitliche Masse ergibt.
  8. Auf ein Stück Backpapier schütten und mit 2 Teigkarten zu einem rechteckigen Block formen.
  9. Vollständig auskühlen lassen. 10 Minuten vor dem Schneiden in den Kühlschrank stellen .
  10. Mit einem glatten, scharfen Messer in Rechtecke schneiden. Das Messer zwischendurch immer wieder mit einem feuchten Küchenpapier abwischen.
  11. Gleich genießen oder im Kühlschrank in einer geschlossen Box aufbewahren.



Dienstag, 1. September 2015

Kaju Katli (gelingsicher)


Kaju Katli ist eine marzipanähnliche Masse aus Cashewnüsse. In Indien wird sie wie Marzipan verwendet. Sie wird eingefärbt und auch zu Miniobst geformt angeboten. In unserem Kochbuch auf Seite 54 zeigten wir ein klassisches Rezept. Heute verwendeten wir wieder den klassischen Zuckersirup. Damit die Masse aber wie Marzipan länger feucht und geschmeidig bleibt habe wir etwas Frucht- und Traubenzucker zugesetzt. Wer die Süssigkeit am selben Tag noch isst, kann auch nur Zucker nehmen. Normaler Weise sind Kaju Katli eine kleine Herausforderung und benötigt einiges Fingerspitzengefühl. Mit diesem Rezept sollte es aber jeden gelingen.

Viel Spass beim Nachkochen
Anna

Zutaten für 30 bis 40 Stück:
94 g Zucker
6 g Fruchtzucker 
40 g Traubenzucker
100 g Wasser
200 g Cashewnüsse
1 TL gemahlener Kardamom
60 bis 100 g Puderzucker um die Rohmasse schnittfest zu machen

  1. Einen kleinen Teller in den Kühlschrank stellen.
  2. Cashewnüsse in einem Blender so lange mahlen bis die Cashewnüsse an der Wand kleben.
  3. Zucker, Fruchtzucker, Traubenzucker und Wasser  in einem Topf zum Kochen bringen. Solange rühren bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Kurz mit einem Deckel abdecken, damit das Kondenswasser eventuelle Zuckerkristalle am Rand des Topfes in den Sirup hineinwäscht.
  4. Deckel wieder abnehmen und weiter kochen lassen.
  5. Inzwischen den kalten Teller aus dem Kühlschrank nehmen und ab und zu eine Probe darauf tropfen lassen. Den Teller dann senkrecht halten und schauen ob der  Tropfen die Spur hält und sich zwischen den Fingern klebrig anfühlt. Dann sofort den Topf von der Herdplatte ziehen.  
  6. Cashewmehl und Kardamom in den Sirup einrühren.
  7. Masse auf ein Backpapier gießen. Die Masse ist jetzt noch sehr weich.
  8. Vollständig auskühlen lassen. Die Masse hat sich dann verfestigt. (Eventuell gut verpackt noch kurz in den Kühlschrank kalt stellen.)
  9. Nach und nach Puderzucker darauf sieben und zu einer schnittfesten Masse verkneten.
  10. Masse mit 2 Teigkarten zu einem Rechteck formen und in Stücke schneiden.
  11. Alternativ dazu kann sie in 3 Teile geteilt und 2 Teile davon beliebig eingefärbt werden. Dann die Farben in beliebiger Reihenfolge zu einer Rolle rollen. Dazu erst mit beiden Händen eine dünne Rolle rollen. Die nächste Farbe zu einem Rechteck passend in der Größe ausrollen und dann darüber rollen. Das Ganze mit der letzten Farbe wiederholen. Fertige dicke Rollen in kurze Stücke schneiden und mit der Teigkarte etwas flach drücken. Dünnere Rollen in 3 Finger dicke Stücke schneiden und die Röllchen einzeln mit einer Gabel eindrücken.
Tipps:








Donnerstag, 6. August 2015

Pfefferminztäfelchen

 

Nach soviel raschen Rezepten gibt es von uns wieder einmal etwas Anspruchsvolleres. Dünne, schokolierte Pfefferminztäfelchen aus gekochtem Fondant. Eine kleine Herausforderung. Doch das tolle Ergebnis rechtfertigt den Aufwand.

Viel Spass beim Nachkochen
Anna

Zutaten für 20 bis 30 Stück:
250 g Zucker 
32 g Traubenzucker
90 g Wasser
ein paar Tropfen Pfefferminzöl (nicht mehr als 5 Tropfen)
300 g Zartbitter- oder Vollmilchkuvertüre

  1. Vorbereitung: Eine kleine Schale mit Eiswasser (Wasser mit Eiswürfel), einen Teelöffel, ein Backblech und eine Teigkarte bereitstellen.
  2. Zucker, Traubenzucker und Wasser langsam unter Rühren zum Kochen bringen. Wenn sich dabei Zucker am Topfrand absetzt, kurz einen Deckel auf dem Topf geben bis das Kondenswasser die Zuckerkristalle zurück in den Sirup wäscht.
  3. Hitze etwas kleiner stellen und ohne umzurühren weiter kochen lassen.
  4. Alle 5 Minuten mit dem Löffel kurz in den Sirup tauchen und einen Tropfen auf einen kalten Teller geben. Mit einem Finger testen ob der Sirup sich schon klebrig anfühlt. Dann nach 3 Minuten eine Probe in das Eiswasser geben. Diese Probe jede Minute wiederholen, bis sie sich im Eiswasser zu einem kleinen Bällchen formen lässt, der ausserhalb  des Wassers sofort die Form wieder verliert. Wer einen Zuckerthermometer hat, kocht den Sirup bis 115 °C.
  5. Sirup sofort auf die Mitte des Backblechs schütten. Mit etwas Wasser die Oberfläche leicht bespritzen. Abkühlen lassen, bis sich die Masse anfassen lässt. Die Masse muss aber noch heiß sein. (43 °C)
  6. Mit der Teigkarte den glasklaren Sirup von den Kanten her zusammenschlagen. Immer wieder die zäher werdende Masse zusammenschlagen bis die ganze Masse weiß und fast fest ist. Mit den Händen nochmals gut durchkneten. Die Oberfläche hat einen seidenen Glanz und ist bereits formbar. Dieser Prozess dauert bis zu 30 Minuten.
  7. Fondant in eine kleine Metallschüssel geben und in heißes Wasser stellen. Sobald das Fondant flüssig genug ist, Pfefferminzöl einrühren.
  8. Backpapier ausbreiten. Mit einem Teelöffel längliche oder runde Spuren mit etwas Abstand ziehen.
  9. An einem zugigen Ort stellen und die Oberfläche abtrocknen lassen.
  10. Kuvertüre schmelzen und die Pfefferminztäfelchen dünn bestreichen. Schokolade fest werden lassen und die Täfelchen umdrehen. Die andere Seite mit der Kuvertüre dünn bestreichen.
Fotos für die einzelnen Schritte kann man sich hier ansehen.

Tipps:
  • Es gibt auch fertiges Fondant als Glasur zu kaufen. Trocknet aber nicht so rasch ab.
  • Wenn der Sirup über 115 °C oder bis zum harten Ball 121 °C erhitzt wurde, dann funktioniert dieser Prozess auch noch, aber wir müssen doppelt so lange und viel kräftiger die Masse durchschlagen. Also Vorsicht!
  • Die Masse kann auch in gekaufte oder selbst hergestellte Hohlkörper gegossen werden. Dazu sollte sie sich aber kühl anfühlen.
  • Die Masse auf eine runde Oblate streichen und mit einer zweiten bedecken. Dann in die Schokolade tauchen.
  • Die Masse schmeckt auch ohne Schokolade. Dann nicht erwärmen sondern mit den Händen kleine Kugeln formen, auf das Backpapier setzen und mit dem Daumen eindrücken.


Donnerstag, 30. Juli 2015

Turborezept: Marzipan-Trüffel



Wer geriebene Schokolade und geriebene Nüsse auf Vorrat in einer Büchse hat, kann schnittfeste Trüffelpralinen bei unerwarteten Besuch sozusagen im Handumdrehen zubereiten. Dazu 200 g beliebige geriebene Schokolade mit 80 g Butter und 80 g geriebenen Nüssen oder Kokosraspeln verkneten und daraus Kugeln formen. 

Hier ein Rezept mit Marzipan.

Zutaten für 24 Stück:
200 g Vollmilchschokolade
50 g Butter, streichfähig
30 g Puderzucker
50 g Rohmarzipan
ein paar Tropfen Bittermandelaroma optional
3 EL Mandelmehl oder Orangenzucker zum Wälzen
  1. Vollmilchschokolade mit einer Trommelreibe und einen feinen Einsatz in eine Schüssel reiben.
  2. Puderzucker dazu sieben und mit Bittermandelaroma vermischen.
  3. Rohmarzipan in grobe Stücke teilen und dazugeben.
  4. Butter in kleine Stückchen hinzufügen.
  5. Alles miteinander mit warmen Händen gut verkneten. 24 Kugeln formen und in Mandelmehl wälzen.
  6. Kurz in das Tiefkühlfach stellen bis sie fest geworden sind. Kann dann in einer Dose ungekühlt aufbewahrt werden.

Tipps:
  • Mandelmehl aus gehackten Mandeln mit der elektrischen Kaffeemühle mahlen.
  • Falls die Küche kalt ist, Hände eventuell über eine warme Herdplatte vorwärmen.
  • Vegan: Kokosfett statt Butter und Zartbitterschokolade statt Vollmilchschokolade.




Vorne in Orangenzucker - im Hintergrund in Mandelmehl gewälzt

Dienstag, 21. Juli 2015

Turborezept. Vanillefudge


Nachdem das Fudge mit der Haselnussschokolade so gut gelungen war, probierten wir gleich noch ein Vanillefudge mit weisser Schokolade aus. Funktionierte ebenso prima und wurde sehr lecker.

Zutaten für 30 Stück:
1/8 l Milch
1 Pkt. Vanillezucker

170 g gezuckerte Kondensmilch = 1 Tube
3 Tafeln weisse Schokolade

Utensilien: 1 Backblech, 1 Holzspachtel, 1 Pfanne, 1 Plastikform (10 x 15 cm), etwas Backpapier

  1. Mit einem Streifen Backpapier die Plastikform so auslegen, dass an beiden Längsseiten etwas von dem Backpapier heraussteht.
  2. Milch mit Vanillezucker in einer beschichteten Pfanne aufkochen und solange kochen lassen bis ein durchgezogener Kochspachtel die Spur hält.
  3. Gezuckerte Kondensmilch hinzufügen und erhitzen.
  4. Schokolade hineinlegen und etwas warten bis sie zu schmelzen beginnt.
  5. Unter Rühren mit kleiner Hitze zum Kochen bringen.
  6. 3 Minuten köcheln lassen.
  7. Zur Seite ziehen und 5 Minuten abkühlen lassen.
  8. Auf das Backblech gießen.
  9. Mt dem Holzspachtel Masse mehrmals zusammenschlagen.
  10. In die Plastikform schütten. 2 Stunden kalt stellen.
  11. Beide Backpapierenden nehmen und aus der Form ziehen.
  12. Auf ein Schneidbrett legen und in Würfel schneiden. Sind die Würfel noch klebrig, dann mit etwas Abstand auf ein Backpapier stellen und abtrocknen lassen. Dann in einer Keksdose aufbewahren.
Tipp: Wer gezuckerte Kondensmilch in der Dose hat, kann statt der Milchmischung auch einfach nur 200 g gezuckerte Kondensmilch und die Schokolade verwenden.



Sonntag, 19. Juli 2015

Turborezept: Fudge mit Haselnüssen


Fudge ist eine elegante Weise auch im Sommer und Hitze Schokolade zu genießen. Auch wenn ein Schokolade-Fudge in der Originalversion viel Fingerspitzengefühl und harte Arbeit verlangt, ist diese rasche, gelingsichere Variante geschmacklich ebenso lecker.

Viel Spass beim Nachkochen
Anna

Zutaten für 30 Stück:
200 g gezuckerte Kondensmilch
3 Tafeln Haselnussschoklade mit ganzen Haselnüssen

Utensilien: 1 Backblech, 1 Holzspachtel, 1 Pfanne, 1 Plastikform (10 x 15 cm), etwas Backpapier

  1. Mit einem Streifen Backpapier die Plastikform so auslegen, dass an beiden Längseiten etwas von dem Backpapier heraussteht.
  2. Gezuckerte Kondensmilch mit niedriger Hitze erwärmen.
  3. Zerkleinerte Schokolade darin auflösen und unter Rühren mit kleiner Hitze zum Kochen bringen.
  4. 3 Minuten köcheln lassen.
  5. Zur Seite ziehen und 5 Minuten abkühlen lassen.
  6. Auf das Backblech gießen.
  7. Mt dem Holzspachtel Masse mehrmals zusammenschlagen.
  8. In die Plastikform schütten. 2 Stunden kalt stellen.
  9. Beide Backpapierenden nehmen und aus der Form ziehen.
  10. Auf ein Schneidbrett legen und in Würfel schneiden. 


Tipp: Wer saubere Schnittflächen haben möchte, wischt das glatte Messer nach jedem Schnitt mit Küchenpapier ab.




Sonntag, 14. Juni 2015

Turborezept: Mandel-Toffee


Ein rasch zubereitetes Konfekt für den Sommer. 


Zutaten für 20 bis 24 Stück:
160 g weisse Schokolade
170 g gezuckerte Kondensmilch (1 Tube)
100 g Mandelmus
5 Tropfen Bittermandelaroma
etwas Puderzucker mit Maisstärke zu gleichen Teilen gemischt
  1. Pfanne leicht erwärmen. Eine hineingelegte Hand darf sich nicht verbrennen. (etwa 45 °C)
  2. Weiße Schokolade hineinlegen und warten bis sie geschmolzen ist.
  3. Gezuckerte Kondensmilch hinten an der Tube abschneiden. Dazugießen und verrühren.
  4. Mandelmus und Bittermandelaroma dazu geben und alles zu einer einheitlichen Masse verarbeiten.
  5. Auf ein Stück Backpapier geben. Mit 2 Teigkarten einen Block formen.
  6. Backpapier darüber falten und kalt stellen. 
  7. Sobald der Block fest ist, in Stücke schneiden.
  8. Stücke in die Puderzucker-Maisstärkemischung wenden. 
  9. Danach in einer Keksdose ungekühlt aufbewahren.
Tipps:
  • Mandelmus kann auch leicht selbst hergestellt werden. Dazu 90 g Mandeln in einer elektrischen Kaffeemühle fein mahlen. In ein hohes Gefäss zusammen mit 10 g Kokos- oder einem anderen neutralen Öl geben. Mit dem Stabmixer zu einem Mus verarbeiten.
  • Den Fettanteil im Mandelmus erhöhen. Dadurch wird die Masse weniger klebrig und es kann auf das Einpudern eventuell verzichtet werden.


ohne Puderzucker-Maisstärke

Tipp: Cashewmilch-Vanille-Creme in Waffeltüten


 
Nichts Neues. Wir haben nur unsere Vegane Konditorcreme einfach in Waffeltüten gespritzt, die wir vorher mit Schokolade ausgepinselt haben. Auch verwendeten wir diesmal weniger Sojamilch und fügten statt dessen Lezithin hinzu. Damit niemand lange nach dem Rezept suchen muss, haben wir das Rezept gleich hier hineinkopiert. Mit echter Vanille ist die Creme einfach ein Traum. 

Cashewmilch

Zutaten:
50 g Cashewnüsse
200 ml Wasser
(wer die Cashewmilch nur trinken möchte kann auch noch 1 EL von einem guten neutralen Öl hinzufügen)

Utensilien: 1 kleine Schüssel, 1 Sieb, 1 Mulltuch, 1 Mixer
  1. Cashewnüsse in eine Schüssel geben und gut mit Wasser bedecken. Über Nacht einweichen lassen.
  2. Cashewnüsse in einem Sieb geben, gut spülen und abtropfen lassen.
  3. Cashewnüsse mit Wasser in einen guten Standmixer/Blender geben.  Wer einen Stabmixer hat, kann auch den verwenden. 
  4. Je nach Stärke des Geräts 30 Sekunden bis 2 Minuten (bei schwachen Geräten immer wieder pausieren) alles gut vermixen.
  5. Mulltuch in den Sieb legen und auf eine dazupassende Schüssel stellen. Die Masse hineinschütten.
  6. Mit einen Löffel gegen das Mulltuch streichen, bis die Flüssigkeit durchgesickert ist.
  7. Mulltuch oben zusammendrehen und mit einer Hand festhalten. Mit der anderen Hand die restliche Flüssigkeit ausdrücken.
 Cashewnüsse mit Wasser im Blender
Cashewmix im Mulltuch
 mit einem Silikonspachtel durch das Mulltuch gestrichen
 cremiger Rückstand nach dem Auspressen
fertige Cashewmilch
Tipps:
  • Die restliche Masse mit Margarine und Puderzucker zu einem süßen Brotaufstrich anrühren.
  • Sie ist auch sehr lecker in einem Pesto.
  • Mit Chilli, Salz und Pfeffer ein Chutney zubereiten.
  • Zum Andicken für Soßen verwenden. 
Vegane Konditorcreme

Zutaten für 10 Waffeltüten:
125 g Cashewmilch
125 g Sojamilch, natur
20 g Maisstärke
70 g Zucker
2 Pkt Vanillezucker
65 g Margarine (eine gute)
60 g Kokosfett, weich
etwas Abrieb einer unbehandelten Orange *optional
10 Waffeltüten
  1. Maisstärke mit etwas Sojamilch anrühren.
  2. Cashew- und restliche Sojamilch in einen Topf geben. Erhitzen.
  3. Zucker und Vanillezucker hinzufügen. Solange rühren bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. 
  4. Alles unter Rühren sehr stark aufkochen lassen und dann den Topf zur Seite ziehen.
  5. Maisstärke einrühren. Solange rühren bis sie etwas angezogen hat.
  6. Wieder auf die Herdplatte ziehen und auf kleiner Hitze 1 Minute unter Rühren kochen lassen.
  7. In eine Schüssel schütten und mit einem Stück Frischhaltefolie abdecken.
  8. Vollständig auskühlen lassen. Die Creme darf sich kühl, aber nicht eiskalt anfühlen. Am Besten funktioniert die Creme aber, wenn die Fette und die Creme die gleiche Temperatur haben.
  9. Margarine und Kokosfett mit dem Handmixer/Rühreinsätze schaumig rühren.
  10. Etwas Orangenschale hineinreiben.
  11. Die Stärkecreme löffelweise in die Fettmischung mit dem Handmixer einrühren. Je sorgfältiger das gemacht wird desto besser wird sie. 
  12. Creme mit einer großen Tülle in die Waffeltüten spritzen. Ist die Creme zu weich, dann den Spritzsack kurz in das Tiefkühlfach legen.
 cremig gerührte Fette
fertige, abgekühle Creme aus Cashew- u. Sojamilch mit Maisstärke
sie wird Teelöffelweise in das cremige Fett mit dem Handmixer eingerührt
fertige Creme


Tipps:

  • Nur Cashewmilch und 2 Teelöffel Lezithin statt der Sojamilch verwenden.
  • Wenn die Waffeltüten nicht sofort gegessen werden, dann die Tüten mit Schokolade vorher auspinseln.


Dienstag, 19. Mai 2015

Surprise


Noch einmal etwas mit Marzipan und einem kleinen Überraschungs-Twist. Aussen schnittfestes Marzipan und innen selbstgemachtes Marzipan aus Datteln und Mandelmehl.

Zutaten für 24 bis 30 Stück:
15 g Kokosfett
200 g Datteln, entkernt
200 g Mandelmehl aus geschälten Mandeln
6 Tropfen Bittermandelaroma
200 g Rohmarzipan
70 g Puderzucker
2 EL Puderzucker 
1 El Maisstärke
  1. Datteln grob zerkleinern.
  2. Kokosfett bei mittlerer Hitze schmelzen.
  3. Datteln hinzufügen.
  4. Datteln in der Pfanne solang rühren, bis sie völlig weich geworden sind und zusammenklumpen. Das geht so 5 bis 7 Minuten.
  5. Pfanne zur Seite ziehen.
  6. Mandelmehl und Bittermandelaroma kurz in einem Blender durchmixen, damit die groben Mandelstücke feiner werden. 
  7. Zu der Dattelmasse schütten und mit dem Holzspachtel hineinarbeite.
  8. Gummihandschuhe anziehen und die noch heiße Masse durchkneten.
  9. Aus der Masse kleine Bällchen formen und kurz kalt stellen.
  10. Inzwischen Rohmarzipan mit Puderzucker zu einer schnittfesten Masse verkneten.
  11. In 24 Teile teilen. Jeden Teil nach und nach ausrollen und mit den Fingern über die Dattelmarzipanbällchen so modelieren, dass sie völlig verdeckt sind.
  12. Zwischen den Händen nochmals durchrollen.
  13. Puderzucker und Maisstärke vermischen.
  14. Fertige "Surprise" Bällchen darin wälzen.
  15. In einer Keksdose kühl aufbewahren.


Tipps:
  • Sind die Datteln zu trocken, dann vor dem zerkleinern kurz mit heißem Wasser in einem Sieb überbrühen und abtropfen lassen.
  • Butter statt Kokosfett.
  • Rohe Dattelmarzipanmasse aus dem Kochbuch S36 verwenden.




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