Mittwoch, 8. Januar 2014

Orangenspritzgebäck

Vor Weihnachten hatte ich für jemanden ein Wichtelpäckchen mit glutenfreien Keksen zusammengestellt. Das Orangenspritzgebäck versuchte ich dabei mit dem neu entdeckten Leinsamengel statt Eiklar. Es wurde so gut, dass ich gleich danach noch eine riesige Portion für unsere jährlichen Weihnachtspäckchen zubereitete. Sie lassen sich sehr leicht mit einem Spritzsack spritzen. Bevor die Fotos bis zum nächsten Jahr in der Weite meiner Harddisk verschwinden, poste ich dieses Rezept noch rasch, auch wenn sicher jeder jetzt das Wort Weihnachtskekse nicht mehr hören kann. Wenn doch, dann wünsche ich viel Spaß beim Nachbacken. 

Anna
Ein Teil des Wichtelpäckchens: Glutenfreie Weihnachtskekse von links nach rechts.Haselnussherzen mit geriebenen Haselnüssen, Haselnussnougat und Zartbitterkuvertüre.
Orangenspritzgebäck mit dem Abrieb einer Bio-Orange, Orangengelee und Zartbitterkuvertüre an den Ecken.Vanillekipferl mit geriebene Mandeln und Rohmarzipan in Bio-Vanillezucker zu Puderzucker vermahlen gewälzt.Linzeraugen mit einem Herz statt der Augen, viel geriebene Mandeln und  Bio-Waldpreiselbeermarmelade.Quadratische Florentiner mit Orangen-Schokotäfelchen von Lindt als Boden.
Zutaten:
135 g Butter
75 g Puderzucker
125 g Maisstärke
50 g Tapiokamehl
50 g Mandelmehl
Abrieb von 2 Bioorangen
50 g Leinsamengel
1/2 Glas Orangengelee (alternativ dazu passierte Orangenmarmelade)
200 g Zartbitterkuvertüre 

Leinsamen-Gel: 25 g Leinsamen in 150 ml Wasser langsam erhitzen, aufkochen und ein paar Minuten köcheln lassen. Sofort abseihen und das flüssige Gel auf Zimmerwärme auskühlen lassen. 

  1. Backbleche mit Backpapier auslegen. Backrohr auf 180 °C vorheizen.
  2. Butter mit Puderzucker mit dem Handmixer/Rühreinsätze schaumig rühren.
  3. Orangenschalenabrieb hinzufügen und durchrühren.
  4. Maisstärke, Mandelmehl und Tapiokamehl in einer Schüssel mit dem Schneebesen vermischen.
  5. Zu der schaumig gerührten Butter hinzufügen.
  6. Leinsamengel nach und nach hinzufügen. Die Masse darf nicht zu fest sein, da sonst der Plastikspritzsack platzt, sie darf aber auch nicht zu weich sein, da ansonsten das Muster nicht hält. Daher eventuell etwas weniger oder mehr Leinsamengel verwenden.
  7. Etwas Masse in einen Plastikspritzsack mit großer Tülle füllen. Mit kleinen Portionen lässt es sich besser spritzen.
  8. 24 gleich große Stäbchen mit etwas Abstand auf das Backpapier spritzen.
  9. 10 bis 15 Minuten backen. Die Kekse sollen auf der Unterseite leicht braun sein und auf der Oberseite die leicht orange Farbe halten.
  10. Auskühlen lassen.
  11. Inzwischen die Zartbitterkuvertüre in einem Wasserbad zum Schmelzen bringen.
  12. Orangengelee in einem kleinen Topf erhitzen.
  13. Je ein Keks damit bestreichen und mit einem anderen Keks verschließen.
  14. Beide Enden in die Kuvertüre tauchen und auf ein Backpapier stellen.
Teigkonsistenz
auf das Backpapier gespritzt
fertig gebacken
je 2 Stück mit Orangengelee zusammengeklebt

an den Enden in Zartbitterkuvertüre getaucht
schmecken auch ohne Kuvertüre

Kommentare:

  1. Liebe Anna,

    deine Plätzchen sehen sehr verführerisch aus, ich werde das Rz mal einsammeln, im Moment ist mir überhaupt nicht nach Gebäck. Aber dass kann sich schnell ändern ;)

    Ich wünsche auch Dir und deinem Team ein erfolgreiches neues Jahr .
    LG Kerstin

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    1. Danke Kerstin. Mir ist im Moment auch gar nicht nach Keksen, aber ein paar Sachen muss ich noch verarbeiten, bevor sie verdorben sind. Das geht dann mehr in Richtung Konfiserie.

      Liebe Grüße
      Anna

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  2. Wer kann das Wort Weihnachtsplätzchen nicht mehr hören? Gute Plätzchen kann man das ganze Jahr über essen :)

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    1. Danke Kaja. Im Moment ist mir mehr nach Salzgebäck und Essiggurken... :-) Aber das kann sich rasch wieder ändern.

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