Samstag, 21. September 2013

Bananen-Kaubonbons

Geleebonbons haben wir ja schon öfters mit Pektin gemacht. Bananen enthalten keine Säure und daher bereiten wir heute damit durchscheinende Bonbons mit langem Kauvergnügen ohne Pektin zu. Wer Bananen gerne hat, für den haben diese leckeren Bonbons einen hohen Suchtfaktor. Sehr einfach in der Herstellung und gleichzeitig eine gute Verwertung von reifen Bananen.

Zutaten:
20 g Kokosfett (Ghee)
3 reife Bananen
300 g Zucker
1 TL Kardamom
1 TL Vanille, gemahlen
Cashewnüsse *optional
  1. Eine Auflaufform mit einem Streifen Backpapier auslegen.
  2. Bananen schälen und in einer hohen Schüssel mit dem Stabmixer pürieren.
  3. Kokosfett in einer großen Pfanne erhitzen.
  4. Bananenpüree hineingeben und 10 Minuten unter ständigen rühren auf mittlerer Hitze kochen lassen. Masse dickt ein.
  5. Wenn die Masse einheitlich geworden ist und sich von der Pfanne löst, den Zucker hinzufügen.
  6. Weiter rühren bis der Kochlöffel eine Spur hinterlässt, die sich langsam wieder schließt.
  7. Kardamom und etwas Vanille hinzufügen.
  8. Weiter rühren bis die die Masse einheitlich ist.
  9.  In die Auflaufform füllen.
  10. Sobald es abgekühlt ist, aber noch etwas warm, herausnehmen und in Stücke schneiden. Ist die Masse Bonbonmässig, dann mit der Küchenschere Streifen schneiden und diese in Stücke schneiden.

Tipps:
  • Wenn die Masse kürzer gekocht wird, dann erhalten wir ein indisches Bananenhalva
  • Ohne Cashewnüsse in kleinere Stücke geschnitten, sind sie angenehmer zum Essen.
  • Wer die Konsistenz überprüfen möchte, kann dies mit einer Probe auf einen kalten Teller tun.
 Bananenpüree wird in die Pfanne mit dem erhitzten Fett gegossen
 Nach 10 Minuten kochen...
 ...wird der Zucker hinzugefügt
 aufgelöster Zucker
 nach weiteren 10 Minuten kochen beginnt sich die Masse von der Pfanne zu lösen
 in eine ausgefettete Auflaufform gegossen  -
besser mit einem Streifen Backpapier ausgelegt
 mit Cashewnüsse dekoriert
 mit der Küchenschere in Stücke geschnitten
fertige Bonbons

Kommentare:

  1. Liebe Anna,
    dein Rezept kommt mir heute wie gerufen. Mein Sohn UND ich haben beide ohne voneinander zu wissen, Bananen eingekauft und jetzt kann sich sie ohne Probleme reif werden lassen und dann zu dieser Leckerei verarbeiten. Die Cashews kann ich jederzeit durch Mandelkerne ersetzen, super! (oder eben weglassen) Vielen Dank für Dein schön bebildertes Rezept und sorry, dass ich mich so selten melde, mein Tag ist grad so kurz und ich bin noch richtig Lustlos nach dem Urlaub
    Ganz liebe Grüße von Barbara <3

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke Barbara. Für den netten Kommentar und fürs Vorbeischauen. Ja, die Nüsse sehen zwar gut aus, aber stören ohnhin ein wenig. Für nachgekochte Süssigkeiten gibt es für unseren Blogevent, zwei Lose für die Verlosung am Schluss. Wäre tolle wenn Du auch mitmachen könntest. Aber nur keinen Stress. Der Urlaub muss ja noch ein Jahr halten.

      Liebe Grüße
      Anna

      Löschen
    2. Hallo Anna,
      ich habe leider gar nichts von Eurem Blog-Event mitbekommen, wo kann ich darüber nachlesen? Kannst Du bitte den Link hier in Deiner Antwort an mich einstellen?
      Liebe Grüße von Barbara

      Löschen
    3. Noch eine Frage:
      A propos Kokosfett, da kenne ich halt bei uns Palmin, aber wirklichen Kokosgeschmack bekommt man damit ja nicht hinein, weil ich mir gerade gut vorstellen kann, dass Kokos zu Banane auch bei diesem Kaubonbon gut harmonieren würde. Meinst Du, man könnte auch Kokosflocken oder zum Einkochen auch etwas Kokoscreme (die dickere Variante der Kokosmilch) hinzufügen?
      LG Barbara

      Löschen
    4. Ganz oben rechts hängt das Banner für den Blogevent. Damit kommst Du zu allen Bedingungen für die beiden Verlosungen und den Event. Ich würde mich sehr freuen, wenn Du dabei bist. Auch zuckerfreie Süßigkeiten mit Trockenobst sind erlaubt. Ganz oben findest Du auch bereits eine laufende Zusammenfassung der bereits eingereichten Beiträge in einer eigenen Seite.

      Ursprünglich ist das ein indisches Rezept und die verwenden Ghee. Da es ansonsten vegan ist, habe ich Kokosfett angegeben, da es sich wie Ghee sehr hoch erhitzen lässt. Für die weichere Variation - das Halva - finde ich Kokosflocken oder Kokoscreme nicht schlecht. Bei Bonbons denke ich mir, dass dies ein wenig stört. Aber das müsste ich erst selber ausprobieren, denn bei Kaubonbons ist das wieder etwas anders als bei Lutschbonbons.

      Liebe Grüße
      Anna

      Löschen
    5. Ich habe die Masse heute gekocht, deine 10 min eingehalten und nach der Zuckerzugabe auch wieder etwa 10 - 12 min sprudelnd gekocht. Trotzdem war die Masse nach dem Erkalten nicht soooo hart, wie du unten kommentiert hast. Ich habe die Bonbonplatte mit einem in Puderzucker getauchten Messer angefangen zu schneiden, dann dachte ich mir, ich wende die Bonbonplatte jetzt einmal, damit sie noch etwas mehr trocknet. Also, sie ist nicht mehr weich, aber schon recht klebrig. Habe nämlich damit noch was vor ... ;-) und dann wird es gepostet
      LG Barbara

      Löschen
    6. Danke Barbara für das Nachkochen. ♥♥♥
      Zucker ist so ein Gradwanderer und immer für Überraschungen gut. Wenn Du so harte, nicht klebrige Bonbons haben möchtest, dann könntest Du die Masse einfach nochmals in Pfanne geben und weiter kochen lassen. Eine Probe auf einem eiskalten Teller zeigt Dir dann den Härtegrad an. Ich hatte die Masse in einer sehr weiten Pfanne gekocht.

      Die Zeitangabe ist gegen Ende nicht möglich, da selbst in unserer Küche jeder Herd bei mittlerer Hitze anders arbeitet. Wir hatten da schon Parallel-Tests gemacht. Ein Umstand, der etwas frustrierend ist. Und der indische Trick, solange zu warten bis die Masse sich von der Pfanne löst, ist hier auch etwas schwierig, da die Masse ziemlich geschäumt hat und der Zeitpunkt schlecht festzustellen war. Also bleibt nur mehr der eiskalte Teller, den ich oben jetzt noch einfügen werde.

      Wenn Du aber mit der Konsistenz für das, was Du vorhast zufrieden ist, dann bin ich schon sehr gespannt darauf, was Du damit noch machst.

      Liebe Grüße
      Anna

      Löschen
    7. Also, nichts übermäßig Spannendes, aber ich wollte es nicht einfach nur nachkochen. Meine Bananen waren evtl. auch größer als deine, vielleicht lag es auch daran? Mein "Brei" ist übrigens auch dunkler als deiner, nicht so transparent. Aber: es schmeckt super bananig!

      Löschen
    8. Meine waren sehr reif. Die Transparenz hat mich auch überrascht. Passierte aber erst nach dem Zucker. Interessant ist, dass das Bananenaroma durch den Zucker so verstärkt wird und noch mindestens eine Woche - dann waren sie weg - angehalten hat.

      Löschen
  2. Hmm, ich glaub die darf ich wegen dem Suchtfaktor gar nicht erst machen! =D Die würden nicht lange reichen =)

    Liebe Grüße,
    Sarah =)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke Sahra. ♥ Diese Bonbons waren geschmacklich und von der Transparenz her eine ziemliche Überraschung.

      Liebe Grüße
      Anna

      Löschen
  3. Großartige Idee! Mit Bananen, die mag ich gerne im Kuchen und auch getrocknet als Chips und jetzt werde ich das Bonbon probieren. Also mit Nuss bin ich mir nicht so sicher, aber was ich mir auch vorstellen könnte, mit einer Schicht Schoko so als Schoko-Banane, aber das ist dann mehr ein Pralinchen statt Bonbon. Jetzt kommen mir aber ein paar Idee für Euer Event.
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Ingrid

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke Ingrid. Ich freue mich, dass die Bonbons Dich so inspirieren und Du Ideen für unseren Event bekommst. Ich würde mich sehr freuen, wenn Du dabei bist. Wenn Du die Masse eher weich lässt, dann ergibt das ein klassisches indisches Bananenhalva. Das in Schokolade gehüllt, wird dann zu einem sehr Konfekt, das sicher auch sehr lecker schmeckt.

      Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
      Anna

      Löschen
  4. Mir fiel auch spontan Schokolade dazu ein, ein paar Splitter aufgestreut zur Deko.... für Halva würde man aber weniger Zucker nehmen, oder? Schöne Leckerei....

    Schönen Sonntag!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wäre einen Versuch wert. Mit Schokolade schmeckt einfach alles noch einmal so gut. :-)

      Löschen
  5. Oh, das klingt gut. Meinst Du, man könnte die Kaubonbons auch ausstechen, wenn man den Ausstecher vorher vielleicht in etwas Puderzucker taucht, oder wären sie dafür zu klebrig?
    Auf jeden Fall muss ich beim nächsten Marktbesuch mal nach ein paar schönen reifen Bananen Ausschau halten.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wenn die Masse kalt ist, dann ist sie nicht mehr klebrig, aber so fest wie diese Masse hier gekocht ist, müsstest Du schon sehr fest mit dem Ausstecher drücken. Besser wäre daher Scheiben oder was immer mit der Küchenschere auszuschneiden. Bin schon gespannt was Du daraus machst.

      Löschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...