Sonntag, 6. Januar 2013

Zitronen-Tapiokapudding


Und nochmals Tapiokapudding. Viele mögen es nicht, wenn die Sago/Tapiokaperlen Fäden ziehen oder klebrig sind. Heute haben wir noch einen Tapiokapudding zubereitet, der das spezielle Mundgefühl, das durch die Perlen entsteht erhält, aber gleichzeitig nicht klebrig ist. Die Gelbfärbung des Puddings entsteht alleine durch das Gelb der ausgekochten Zitronenschalen.

Zutaten für 4 Desserts mit Silikonförmchen oder 2 in Dessertschüsseln:
40 g Tapioka/Sago Perlen
400 ml Wasser
Für die Agar Agar Mischung:
210 ml Wasser
2 EL Zucker (= 20 g)
2 Bio-Zitrone
1,5 g Agar Agar (= ein Dreiviertel von einem gestrichenen TL Agar Agar aus der Brechtmühle. 7,5 g von einer Packung Agartine oder Veggi)
2 TL Sesamöl
  1. Tapioka Perlen mit einem Sieb die ganz  kleinen und gebrochenen Stücke aussieben.
  2. 400 ml Wasser zum Kochen bringen und die Tapiokaperlen hineinschütten.
  3. Immer wieder umrühren, damit sich nichts am Boden absetzt.
  4. So lange köcheln lassen, bis die Tapiokaperlen fast ganz durchsichtig sind. Ein ganz klein wenig Weiss in der Mitte darf noch sichtbar sein. Je nach Größe der Perlen dauert der Kochprozess so 15 bis 30 Minuten.
  5. In einem Sieb schütten und sofort gut mit kaltem Wasser abspülen. Solange spülen bis kein Schleim mehr um die Perlen ist.
  6. Zitronenschale mit einer Zitronenreibe in 210 ml Wasser reiben. 
  7. 1 Tl Zitronensaft, Agar Agar und Zucker dazu geben. Alles aufkochen. Dabei ständig rühren. 
  8. Hitze zurückdrehen und 2 Minuten köcheln lassen und weiter rühren.
  9. Formen mit kalten Wasser ausspülen. 
  10. Etwas in die Formen gießen und abkühlen lassen. 
  11. Je 2 Esslöffel von den Tapiokaperlen in die Formen geben.
  12. Restliche Flüssigkeit darüber verteilen.
  13. Kalt stellen.
  14. Sobald die Masse fest ist, die Masse mit einem Finger etwas vom Rand ziehen und stürzen.
  15. Restliche Tapiokaperlen mit dem Sesamöl verrühren und eine Perlenspur rund um den Tapiokapudding ziehen. Ein Stückchen Zitronenschale obenauf.

in das Wasser geriebene Zitronenschale 
 Etwas Agar Agar Flüssigkeit auf dem Boden der Silikonform
 gut durchgespülte Tapiokaperlen auf das angezogene Agar Agar geschichtet 
Restliches Zitronengelee darüber gegossen
Tipp:
  • Wer keine Zitronenreibe hat, kann auch die Zitronen schälen und vorher auskochen. Dann die Schalen entfernen.
  • Wer keine Bio-Zitrone hat, kann auch ein paar Tropfen Zitronenöl verwenden und mit etwas Kurkumapulver (= Gelbwurzpulver) oder Lebensmittelfarbe das Wasser einfärben.
  • Zucker kann nach Belieben ganz weggelassen oder noch mehr hinzugefügt werden.



Kommentare:

  1. Ich muss das irgendwann auch mal ausprobieren, mein mittlerer Sohn ist Vegetarier und dem würde das bestimmt schmecken und ich liebe Zitronengeschmack

    LG Marina

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    1. Danke fürs Vorbeischauen Marina. Erzähle uns dann, wie er Euch geschmeckt hat.

      Liebe Grüße
      Anna

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  2. jetzt bin ich aber baff, sowas lese ich jetzt zum ersten Mal: Tapioka-Perlen. Meine spontane Eingebung war: das sieht aus wie Meersalz oder gar Laich (nicht böse sein, ist nur meine Fantasie!), ich finde das voll spannend. Gibt es die im Reformhaus zu kaufen?
    Ganz liebe Grüße
    Barbara

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  3. Tapioka-Perlen gibt es auch noch in groß für den Bubble Tea, ein Modegetränk aus Taiwan. Gibt es in Asienläden, eventuell auch Reformhaus oder als Sago in indische Geschäfte. Kann auch salzig als falscher Kaviar serviert werden. In Indien wird daraus noch Kheer ein eher flüssiger Nachtisch mit Milch, Safran und Kardamom gekocht.

    Liebe Grüße
    Anna

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