Freitag, 25. Januar 2013

Koshian Buns (süße gefüllte Brötchen)

Wir hatten einmal ein Video gesehen, wo eine japanische Bäckerei in New York Buns verkaufte, die mit Koshian, eine rote süße Bohnenpaste, gefüllt war. Heute griffen wir diese Idee auf und füllten süße Hefebrötchen mit dieser sehr leckeren Bohnenpaste. Auch wenn die klassischen, japanischen Süßigkeiten keine Aromen hinzufügen, so erweiterten wir die Ost-West Kulturverschmelzung von Buns und Koshian mit einem Hauch Tonkabohne, das sehr gut im Geschmack harmonierte. Aus dem Rest der Fülle bereiteten wir sehr leckere glasierte Konfekte zu, die wir im nächsten Blogeintrag zeigen.

Zutaten für 30 Stück:
Teig:
500 g Mehl (wir verwendeten Kuchenmehl)
300 ml Milch
7 g Trockenhefe = 1 Pkt
5 EL Zucker 1 gestr. TL Salz
50 g Butter
Fülle:
Etwas Tonkabohne
  1. Teig: Mehl in eine Schüssel schütten. Eine Mulde machen.
  2. Hefe, etwas von dem Zucker und einen Teil der zimmerwarmen Milch in die Mulde schütten und mit einer Gabel verquirlen.
  3. Milch, Salz, kleingeschnittene Butter  und restlichen Zucker  leicht erwärmen. (zirka 30 °C) Warten bis die Butter geschmolzen ist. Dann alles gut verrühren und dazuschütten. 
  4. Teig gut  durchrühren bis ein einheitlicher Ball entstanden ist.
  5. Auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche schütten. Der Teig soll nicht klebrig sein. Wenn doch, dann immer nur ganz wenig Mehl auf die Arbeitsfläche geben, bis er nicht mehr klebt.
  6. 15 Minuten gut durchkneten. Der Teig soll weich und elastisch sein. Eine Teigkugel formen.
  7. Teigkugel in eine leicht geölte Schüssel geben und die Oberfläche etwas mit Öl bepinseln. Mit einer Frischhaltefolie abdecken. 2 Stunden oder bis der Teig die doppelte Größe erreicht hat, gehen lassen.
  8. Inzwischen Koshian zubereiten und ein wenig Tonkabohne dazureiben.
  9. Aus dem Koshian 30 Kugeln a 14 g formen.
  10. Ist die Küche kalt, dann sollte sie jetzt aufgewärmt werden.
  11. Den aufgegangenen Teig auf die Arbeitsfläche schütten.
  12. Backrohr auf 220 °C oder 200 °C Umluft vorheizen. 
  13. 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.
  14. Teig teilen und in 2 Rollen formen. 
  15. Mit einem Teigspachtel Stücke von a 30 g abtrennen.
  16. Jedes Teigstück einzeln an den Enden etwas auseinanderziehen. Die Mitte soll dicker sein.
  17. In die Mitte eine Koshiankugel setzen und die Ränder darüber zusammenfalten und über der Kugel zusammendrücken. Mit dem zusammengepressten Teil nach unten auf das Backpapier setzen. 
  18. Alle Stücke nach und nach auf diese Weise zu Kugeln formen und mit Abstand auf das Backblech setzen. Nicht mehr als 16 Stück auf einem Blech.
  19. Mit zimmerwarmer Milch gut einpinseln.
  20. Nochmals 30 Minuten gehen lassen.
  21. Nochmals mit Milch einpinseln und 15 bis 18 Minuten backen bis sie goldbraun sind.
  22. Auskühlen lassen und servieren. Sie können auch in einer geschlossenen Dose 1 Tag aufbewahrt werden, schmecken aber am besten frisch. 


fertig gekneteter Teig ist weich und elastisch
Teig in Schüssel mit Frischhaltefolie abgedeckt vor dem Gehen
 fertig gegangener Teig nach 2 Stunden
 Teig in Stücke geteilt
 Koshianmasse
 Teigstück mit Koshiankugel in der Mitte
 Teigenden über die Kugel nach oben gezogen und zusammengepresst
Kugel mit dem zusammengepressten Teil nach unten auf dem Backpapier gesetzt
 fertig gebackene Brötchen
aufgeschnittener Koshian-Bun
Tipps:
  • Ist die Küche kalt, dann Backrohr auf 50 °C aufwärmen und ausschalten. Teigschüssel zum Gehen in das Backrohr stellen.
  • Vanillezucker statt Tonkabohne.


Kommentare:

  1. Auf Deinem Blog lernt man immer Neues dazu, süsse Bohnenpaste hatte ich vorher noch nie gehört :)

    LG Marina

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    1. Danke Marina. Die meisten klassischen, japanischen Süßigkeiten basieren auf süsse Bohnenpaste, die eingefärbt und wunderschön geformt wird. Sozusagen das japanische Fondant. War eine große Überaschung für mich, da ich mir das überhaupt nicht vorstellen konnte und doch so gut schmeckte.

      Liebe Grüße
      Anna

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  2. Das klingt interessant, wobei mich mir nicht ganz vorstellen kann, wie die Bohnenpaste schmeckt ;-)

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    1. Danke fürs Vorbeischauen Melli. Das schmeckt sehr ähnlich wie die Maronen. Wer Maroni mag, wird diese Bohnepaste lieben.

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  3. Rote Bohnenpaste mag ich auch gerne - muss allerdings zugeben, dass ich noch nie welche selbst gemacht habe. Hier bei Dir finde ich eine Menge Neues!

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    1. Danke Barbara. Die Herstellung der Bohnenpaste ist nicht schwer, nur sehr zeitaufwendig. Und leider haltet sie auch nur ein paar Tage im Kühlschrank. Die Japaner verwenden diese Paste so oft, dass sie sie wohl fast jeden Tag machen. lg Anna

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