Samstag, 22. September 2012

Pflaumen-Pestil

Und noch ein Pestil Rezept. Die Pflaumen, die wir erhalten haben, waren leider etwa sauer. Daher fügten wir etwas Zucker und Pektin hinzu. Süße reife Pflaumen benötigen aber keinen Zusatz. Pflaumen-Pestil ist wie das Bananen-Pestil sehr rasch zubereitet und eine gute Methode überschüssige Pflaumen haltbar zu machen. Zu Röllchen geschnitten ergibt es auch ein sehr nettes Geschenk aus der Küche.

Zutaten:
1,5 kg Pflaumen
1 Zimtrinde
1 gestrichener TL Apfelpektin
3 EL Zucker

  1. Apfelpektin mit Zucker mischen. Backpapier auf Backblech auslegen.
  2. Pflaumen waschen und entkernen. In einen Topf. Zimtrinde dazu, Deckel darauf und kurz weichkochen.
  3. In eine Schüssel schütten, Zimtrinde entfernen und mit dem Stabmixer pürieren.
  4. Zurück in den Topf, Zimtrinde wieder dazugeben und unter Rühren ohne Deckel einkochen.
  5. Sobald der Kochlöffel eine Spur hinterlässt, die sich nicht mehr schließt, Apfelpektinmischung hinzufügen. Zimtrinde vorher entfernen.
  6. Kurz kochen lassen.
  7. Auf Backpapier schütten und mit einem Teigspachtel 3 bis 5 mm dick ausstreichen.
  8. 4 bis 6 Stunden im Backrohr mit Umluft bei 70 °C trocknen lassen.
  9. Wenn sich das Pestil vom Backpapier ziehen lässt, kann es abgezogen und an der Luft nachgetrocknet werden.
  10. In Streifen schneiden. Streifen teilen und einrollen. Mit einem dünnen Streifen Pflaumen-Pestil zubinden. 

 Pflaumen fertig weich gekocht
 Pflaumen mit dem Stabmixer püriert
 fertig eingekochte Masse vor dem Zusatz von Pektin
 Masse vor dem Trocknen auf Backpapier ausgestrichen
 vom Backpapier abgezogene fertige Masse
 fertiges Pestil
 zum Nachtrocknen über einen Kochlöffelstiel gelegt
Kochlöffelstiel ruht auf zwei Kakaodosen
 teilweise eingerolltes Pflaumen-Pestil
 mit dem Pizzaroller in Streifen geschnitten
Pestil aufgehängt, gefalten und in zusammengebundene Röllchen
Tipps:

  • Ein Stück unbehandelte Zitronenschale mitkochen.
  • Dickeres Pestil etwas stärker trocknen, in kleine Stücke schneiden und statt Gummibärchen essen.
  • Zur Aufbewahrung wie ein Tuch zusammenfalten und zwischen Butterpapier an einem trockenen Ort legen.

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