Sonntag, 19. Februar 2012

Zitronensirup - Invertzuckersirup

Zum Mixen für Partygetränke ist ein Invertzuckersirup ideal, da dieser nicht auskristallisiert, auch wenn er länger gelagert wird. Wer mehr über Invertzucker wissen möchte kann hier in der Wikipedia nachlesen.  Wir haben heute einen Zitronensirup gekocht. Durch den Zitronensaft spaltet sich der Haushaltszucker in Frucht- und Traubenzucker. Da wir mehr Zitronensaft als notwendig verwendeten, beschleunigte sich der Prozess der Invertierung und gleichzeitig erhielten wir auch einen Sirup mit Zitronengeschmack.

Zutaten:
200 g Zucker
200 ml Wasser
1 Zitrone

Utensilien: 1 kleiner Topf mit Metallgriff und Deckel, 1 Kochlöffel, 1 Glasflasche
  1. Backrohr auf 80 °C einschalten.
  2. Zitrone kräftig mit Druck auf dem Arbeitstisch hin- und herrollen. Auspressen und durch einen Sieb gleich in einen kleinen Topf filtern.
  3. Wasser und Zucker hinzufügen.
  4. Bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Dabei solange rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  5. Kurz aufkochen lassen. Deckel darauf geben.
  6. 1 Stunde in das Backrohr stellen.
  7. Glasflasche auf ein feuchtes Tuch stellen und Sirup mit einem Trichter einfüllen.
Tipp:
  • Man kann den Sirup durch Einkochen auch etwas Dickflüssiger machen.
  • Nimmt man statt der Zitrone ganz wenig Zitronensäurekristalle - etwa 1/8 TL, dann braucht der Invertierungsprozess zwar länger - zirka 2 Stunden im Backrohr -, aber man kann daraus auch durch weiteres Einkochen nach der Invertierung, eine Invertzuckercreme kochen. Diese Invertzuckercreme wird auch als "Kunsthonig" bezeichnet, da sie wie Honig aus Frucht- und Traubenzucker besteht. Bei Rezepten bei denen Honig stark erhitzt werden soll, kann diese Invertzuckercreme als Ersatz für Honig genommen werden. Die Zitronensäure, die bei diesem Prozess nur als Katalysator dient, kann mit der gleichen Menge Speisesoda wieder neutralisiert werden.

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