Donnerstag, 31. März 2011

Tipps zum Thema Zuckersirup

Im Buch gibt es eine ausführliche Einführung im Umgang mit Zuckersirup. Normaler Weise (eine Ausnahme ist zum Beispiel, das im Buch gezeigte Rezept für das "Scottish Tablet") sind Zuckerkristalle, die sich am Rand des Topfes während dem Kochen absetzen, unerwünscht, da sie eine Rückkristallisation des Zuckers im Sirup verursachen können. Dies kann man auf folgende Weise verhindern:
  • Vor dem Kochen des Sirups, den Zucker in einer Schüssel vollständig im Wasser auflösen. Zwischen zwei Fingern testen, ob auch wirklich kein Zuckerkristall mehr spürbar ist. Dann erst in den Topf gießen und aufkochen.
  • Bei kleinen Mengen, einen kleinen Topf nehmen. Ein kleiner Topf verhindert durch das sich absetzende Kondenswasser, dass sich Zuckerkristalle am Topfrand bilden.
  • Bei größeren Mengen in einem großen Topf kann man die entstandenen Zuckerkristalle, mit einem Backpinsel in den Sirup waschen. Dazu taucht man ihn vorher in kaltes Wasser. Wer keinen Backpinsel hat, kann dies auch mit einem sauberen, feuchten Küchentuch machen.
  • Eine andere Möglichkeit ist die Erzeugung von Kondenswasser durch kurzzeitiges Abdecken mit einem Deckel.

Marzipan-Nougat Pralinen mit Mini-Hohlkugeln

In der Packung Mini-Hohlkugeln befinden sich 108 Stück im Durchmesser von 19 mm. Das sind eine ganze Menge. Daher probierten wir heute wieder etwas aus. Im Buch haben wir ein sehr tolles und einfaches Rezept für Mozartkugeln. Also warum nicht einmal etwas ähnliches mit den Mini-Hohlkugeln versuchen.

Zutaten für 20 Pralinen:
20 Minihohlkugeln
60 g Rohmarzipan
80 g Haselnuss-Nougat
50 g Vollmilchschokolade
Ein kleines Stück Kochschokolade
  1. Hohlkugeln in ihren Plastikförmchen lassen. Eine Minute in das Tiefkühlfach stellen. Inzwischen Vollmilchschokolade zerkleinern und in ein warmes Wasserbad stellen.
  2. Rohmarzipan in kleine Stückchen teilen und Stückchen für Stückchen mit einem Finger in die Öffnung schieben. Das funktioniert mit kühlem Rohmarzipan sehr gut.
  3. Auf die digitale Waage legen und überprüfen ob die Kugel schon 4 g hat.
  4. In einem Topf etwas Wasser erhitzen. Einen Teller darauf stellen und die klein geschnittene Kochschokolade darauf legen. Sobald sie weich ist, mit einem kleinen Löffel die Öffnungen der Kugeln verschließen.
  5. Nougat in 20 Stücke teilen. Jedes Stück zu einer Kugel formen und diese dann flach drücken.
  6. Jede Kugel mit dem Nougat umhüllen.
  7. Backpapier auslegen und in die Mitte ein paar Esslöffel flüssige Vollmilchschokolade geben. Kugeln einzeln mit zwei Finger zuerst in die Schokolade und dann nach außen auf einem freien Platz rollen. 
Mini-Hohlkugeln 
geschmolzene Kochschokolade auf einem Teller
 Tipps:
  • Das Versiegeln der Öffnungen mit Kochschokolade, kann auch ausgelassen werden.
  • Vor dem Umhüllen mit Nougat die Hände kalt waschen, denn Nougat schmilzt sehr rasch.

Dienstag, 29. März 2011

Nougat-Marzipan Pralinen mit Minihohlkugeln

Minihohlkugeln sind sehr klein und bestehen aus einer hauchdünnen Schicht Schokolade. Wenn man sie anfasst, dann schmelzen sie sehr rasch. Heute füllten wir sie mit Nougat. Um den Hohlkörper ohne Hohlräume auszufüllen, bedienten wir uns der Zahnarzttechnik - wir stopften das Löchlein. Um den kleinen Pralinen mehr Volumen zu geben, umhüllten wir sie dann mit einer Schicht Marzipan.

Zutaten für 20 Pralinen:
20 Minihohlkugeln
60 g Haselnuss-Nougat
80 g Rohmarzipan
Kakaopulver
  1. Hohlkugeln in ihren Plastikförmchen lassen. Eine Minute in das Tiefkühlfach stellen.
  2. In der Küche nach einem geeigneten Stopfwerkzeug suchen. Wir haben den Plastikstab, der in einer Dattelpackung mitgeliefert worden ist, verwendet.
  3. Nougat in kleine Stückchen teilen. Die Stückchen sollen leicht durch die Öffnung gehen.
  4. Stückchen für Stückchen in das Löchlein stecken und wenn die Kugel voll erscheint, mit dem Stopfer vorsichtig nachstopfen. Auf die digitale Waage legen und überprüfen ob die Kugel schon 4 g hat. Eine gut gestopfte Kugel zeigt sogar 5 g auf der Waage an. Dann besteht aber die Gefahr, dass die dünne Schokoladenschicht irgenwo durchbricht.
  5. Marzipan in 20 Stücke teilen. Jedes Stück zu einer Kugel formen und diese dann flach drücken.
  6. Minihohlkugel mit der Öffnung nach unten auf die Marzipanscheibe legen und das Marzipan um die Kugel formen. 
  7. Kakaopulver in ein Schälchen geben und die Kugeln darin wälzen.

Dienstag, 22. März 2011

Mini-Hohlkugeln gefüllt mit Fondant

Jemand hat uns Mini-Hohlkugeln zum Füllen geschenkt. Jede Kugel wiegt 1,2 Gramm. Sie sind wirklich winzig, und die Öffnung zum Füllen sehr klein. Und selbst mit unserer Vollmilchglasur ist die Größe noch so, dass man sie fast übersieht. Jedenfalls nichts für eine Pralinenschachtel. Wer an Miniaturen aber gefallen findet und sich fragt wie solche Kugeln gefüllt werden können, dass sie auch den Hohlraum so ausfüllen, dass keine Lufträume dazwischen sind, der wird hier die Antwort dazu finden.

Zutaten für 20 Kugeln:
20 Mini-Hohlkugeln aus Zartbitterschokolade
100 g Fondant
etwas rote Lebensmittelfarbe
ein paar Tropfen Rumaroma
50 g Vollmilchschokolade
  1. Die Hohlkugeln am besten in der mitgelieferten Plastikform lassen. Sie halten dort nicht so gut wie ihre großen Brüder, aber wenn man sie anfasst, dann schmelzen sie gleich.
  2. Fondant mit Lebensmittelfarbe rosa einfärben und mit dem Rumaroma aromatisieren.
  3. Vollmilchschokolade zerkleinern und im Wasserbad weich werden lassen.
  4. Zum Füllen soll das Fondant fest und formbar sein. Ist das nicht der Fall, dann kurz in dem Kühlschrank stellen.
  5. Stück für Stück etwas von dem Fondant nehmen und zu einer kleinen Wurst mit dem Durchmesser der Hohlkugel formen. Die Wurst dann durch die Öffnung schieben und vorsichtig hineindrücken. Auf die Digital-Waage legen. Die Kugel sollte 5 Gramm haben. Hat sie weniger, dann kann man noch etwas Fondant dazu hineinpressen. Das Fondant kann so gefüllt werden, dass es mit dem Rand abschliesst.
  6. Vorgang bei allen Kugeln wiederholen und dann Fondant an der Öffnung etwas abtrocknen lassen.
  7. Öffnungen mit Schokolade versiegeln. Das kann man gut mit einem kleinen Löffel machen.
  8. Backpapier auslegen und in die Mitte ein paar Esslöffel Schokolade geben. Kugeln einzeln mit zwei Finger zuerst in die Schokolade und dann nach außen auf einem freien Platz rollen. Sobald die Schokolade etwas angezogen hat, nochmals ein Stück weiter rollen, damit sie schön rund bleiben.
Tipps:
  • In Österreich gibt es ein tolles Fondant in Form der rosa Punschglasur, die normaler Weise für die Punschkrapfen verwendet werden. Wir haben unsere Hohlkugeln mit dieser Glasur gefüllt.
  • Es gibt auch eine Zuckerglasur, die man in Päckchen zum Vorkneten erhält, die sich gut dazu eignet.
  • Von den beiden Fondant Rezepten im Buch, sollte man das gekochte Fondant nehme, falls man das Fondant selbst Herstellen möchte.
  • Man kann auch auf dem Farbstoff verzichten und mit natürlichen ätherischen Ölen aus der Apotheke aromatisieren.

Drachenbart-Konfekt mit Marzipan

Unsere Variation des klassischen Drachenbart-Konfektes, sieht nicht nur aus wie ein Kokon, sondern fühlt sich auch so an. Durch die Marzipanfülle, die viel Feuchtigkeit enthält, kleben die Fasern etwas zusammen. Wenn man hineinbeißt, dann ist hier nicht mehr die lockere Zuckerstruktur, sondern das ganze zieht sich und klebt etwas ähnlich wie Toffee. In einer luftdichten Dose halten diese Konfekte bis zu einer Woche. Wer für eine Party einmal etwas Ausgefallenes anbieten möchte, der kann das mit diesem Konfekt versuchen.


Zutaten für 20 Stück:
2 Zuckerstränge von der Drachenbart Süßigkeit
30 g geröstete Haselnüsse
30 g geröstete Pekannüsse
30 g Rohmarzipan
20 Pralinenkapseln
  1. Nüsse fein hacken und mit dem Marzipan verkneten.
  2. Ein kleines Stück von dem Zuckerstrang durch reißen abtrennen und der Länge nach in 2 Teile teilen.
  3. Auf die Arbeitsfläche legen und auf jedem Teil etwas von der Marzipan-Nussmasse setzen.
  4. Den Zuckerstrang über die Marzipan-Nussmasse rollen und in eine Pralinenkapsel setzen.
 
Ein kleines Stück Zuckerstrang mit Marzipan-Nussmasse
 
Eingerolltes Kokon
 Kokons in Kapsel gesetzt

Drachenbart-Konfekt klassisch


Das klassische Drachenbart-Konfekt erinnert etwas an große Kokons. Es schmeckt am besten ganz frisch. In einer luftdichten Dose halten sich die Konfekte aber mindestens 2 Tage, wenn das Stärkemehl nicht ganz so stark ausgeklopft wurde.

Zutaten für 21 Konfekte:
100 g geröstete Erdnüsse, gehackt
100 g Kokosraspeln
21 Backförmchen mit ø 5 cm
  1. Fertiger Zuckerstränge zuerst an einer Stelle durch Ziehen zerreißen.und auf die Arbeitsfläche ausgestreckt hinlegen.
  2. Einen Strang nehmen und ein Stück durch ziehen abreißen. Etwas auf der Hand klopfen, damit die Stärke hinausgeht.
  3. Auf die Arbeitsfläche legen und einen Esslöffel gehackte Erdnüsse gegen Anfang auf die Fasern schütten.
  4. Zuckerfasern locker über die Erdnüsse rollen und in ein Backförmchen setzen.
  5. Vorgang solange wiederholen bis alle Fasern aufgebraucht sind. Wenn die Erdnüsse nach 10 Stück fertig sind, den Vorgang mit Kokosraspeln fortsetzen.
Locker zusammengerolltes Konfekt

Tipp: Für eine klassische Abwandlung können jede Art von gehackten oder geriebenen Nüssen, alleine oder gemischt verwendet werden:
  • geröstete und gehackte Pekannüsse
  • geröstete Haselnüsse gemahlen
  • geriebene ungeschälte Haselnüsse
  • geriebene ungeschälte Mandeln
  • geriebene Walnüsse
  • geriebene Paranüsse
  • gemahlener Sesam gemischt mit Kokosraspeln
  • geröstete Pistazien, fein gehackt
  • ungeschälte zerhackte Mandeln gemischt mit gehackten Pistazien
  • geriebene Haselnüsse, Mandeln, Pekannüsse, Pistazien und Kokosraspeln
  • geriebene Kernelnüsse

Chinesische Drachenbart Süßigkeit (Dragon's Beard Candy)


Die Drachenbart Süßigkeit ist ähnlich wie gesponnener Zucker, nur nicht ganz so fein. Es wird handgemacht. Drachenbart Candy gibt es überall im Fernen Osten und es soll sogar schon vor 2000 Jahren in China gegeben haben. Ähnliche Süßigkeiten sind Pashmak aus Persien, Pishmaniye aus der Türkei und Sohan Papdi aus Indien. Die Unterschiede liegen in der Herstellung und in dem Mehl, das dazu verwendet wird. In China wird geröstetes Reismehl verwendet. Wir nehmen hier Ersatzweise, weil es schneller geht und leichter bei uns erhältlich ist, einfach Maisstärke. Die Technik ist einfach. Sie braucht nur etwas Fingerspitzengefühl am Anfang. Hat man den Dreh heraus, dann macht es so Spaß, dass man gar nicht mehr mit dem Dehnen aufhören kann.

Ein Video dazu ansehen (Hier zeigt ein Koch sehr gut die Technik)

Zutaten:
Sirup:
200 g Zucker
13 g Traubenzucker
1 g Zitronensaft (=1/4 bis 1/3 Teelöffel)
130 g Wasser
500 g Maisstärke



  1. Vorbereitungen: In einem erhöhten Kuchenblech die Maisstärke schütten. Eiswasser für die Probe bereitstellen.
  2. Zucker und Traubenzucker in heißem Wasser vollständig auflösen. Dann in einen kleinen Topf gießen. Aufkochen und den Zitronensaft hinzufügen. Solange ohne zu rühren kochen lassen, bis eine Probe im Eiswasser zwar gleich erstarrt, aber sich mit zwei Händen auf der Luft auseinanderziehen lässt. (133 °C = schwacher Bruch)
  3. Sirup auf ein vorgewärmtes Blech gießen. Auskühlen lassen. Sobald man die Masse anfassen kann, mit den Teigspachtel in 3 Teile teilen und aus jedem Teil eine Scheibe formen. Mit dem Finger in der Mitte ein Loch machen und einen gleichmässig dicken Torus formen. Das ist der wichtigste Schritt, da es ansonsten nicht funktioniert.
  4. Den Torus gleichmässig grösser dehnen und in die Maisstärke legen. Dann eine Achter-Schlinge formen. Beide Stränge zusammenhalten und gemeinsam wieder dehnen. Am besten indem man abwechselnd mit einer Hand vor der anderen fasst  und immer wieder nur leicht dehnt. Versucht man zu stark zu dehnen, dann reissen die Fäden. Sobald man wieder eine Achter-Schlinge machen kann, diese Formen. Alle Stränge wieder gleichzeitig dehnen und zwischendurch immer wieder in die Maisstärke tauchen. Diesen Vorgang 13 bis 14 mal wiederholen. 13 mal ergibt 8192 Fäden - 14 mal 16384 Fäden.
  5. An irgend einer Stelle die Fäden auseinanderziehen (nicht schneiden). Jetzt hat man eine riesigen Strang mit vielen dünnen Zuckerfäden. Wie man diesen Zuckerfäden  weiterverarbeitet, sofern man sie nicht gleich so ißt, zeigen wir in einem anderen Blogeintrag.
Zuckersirup handwarm zu einer Scheibe zusammengeschoben
 formbare Scheibe
 Torus - Ein Ring, der noch gleichmässig ausgeformt werden muss
 gedehnter Torus in Maisstärke
 Torus mit Maisstärke in erster Achterschleife gebündelt
 Zuckerstrang wird immer wieder in Maisstärke getaucht
fertiger noch ungebrochener Strang mit 16384 Fäden

Tipps:
  • Die wichtigsten Dinge für ein gutes Gelingen, sind die Zitronensäure, der Zeitpunkt des schwachen Bruchs und die Ausformung des Torus. Der Prozentsatz der Zitronensäure, die in dem Saft ist, ist oft unterschiedlich, daher lieber etwas weniger als zu viel nehmen, da ansonsten der Torus zu weich wird. Ist die Zuckermasse zu warm, dann ist der Torus ebenfalls zu weich, Ist die Masse zu kalt, dann ist der Torus zu spröde. In diesem Fall kann man ihn kurz im Backrohr bei 50 °C wieder erweichen.
  • Die Küche, die Maisstärke, das Blech für den Sirup sollten warm sein. 
  • Im Video verwendet der Koch Essig statt Zitrone. Wer will kann natürlich auch 1 g Essig nehmen. Wir bevorzugen einfach den feinen Zitronengeschmack in der Süßigkeit.
  • Im Video wäscht der Koch mit einem nassen Backpinsel die Zuckerkristalle am Topfrand in den Sirup. Diesen Vorgang haben wir uns erspart, indem wir den Zucker zuerst in einer Schüssel auflösten und dann in einen kleinen Topf gossen. Durch das Kondenswasser, das in einem kleinen Topf entsteht, setzten sich keine Zuckerkristalle am Topfrand ab. 
  • Im Video gießt der Koch den Zuckersirup in Plastikbecher. Da der Zuckersirup dazu etwas auskühlen muss, sollte man den Topf vorher kurz in ein kaltes Wasser stellen, damit er nicht noch im heißen Topf weiter kocht.
  • Als Plastikbecher eignen sich sehr gut große Jogurtbecher aus festem Plastik. Der Nachteil dieser Methode ist, dass der Sirup völlig abkühlen und hart werden muss, damit man die Zuckerscheibe herausdrücken kann. Ist die Scheibe aber schon kalt, dann kann sie beim Herauspressen brechen. Passiert das, dann kann man die Bruchstücke in einem heißem Backrohr (100 °C) wieder erweichen, zu einem Ball formen und diesen Flach zu einer Scheibe pressen.
Sirup in Plastikbecher gleichmässig verteilen, denn wenn die Scheibe zu dick ist, ist es sehr schwer ein Loch in die Mitte zu bekommen und auch sehr zäh für den Torus. Ist die Scheibe zu dünn bricht sie leicht.
Scheibe aus dem Becher. In der Mitte mit den Fingern ein Loch gepresst.











8000 facher Zuckerstrang ausgeklopft und in die Breite gelegt.


Sonntag, 20. März 2011

Turborezept: Pfirsich Burfi


Zutaten für 28 Stück:
1 Dose Pfirsiche
250 ml Milch
50 ml Sahne
100 g Haselnüsse, gerieben
130 g Zucker
10 g Butter
etwas geriebene Haselnüsse zum Wälzen
  1. Pfirsiche aus dem Sirup nehmen und klein schneiden.
  2. In eine beschichteten Pfanne geben und bei mittlerer Hitze 5 Minuten kochen.
  3. Milch und Sahne dazugeben. Weitere 5 Minuten kochen lassen. Dabei ständig umrühren.
  4. Haselnüsse, Butter und Zucker dazuschütten. Alles gut verrühren und weiter kochen lassen bis sich die Masse vom Topf löst und eine einheitliche Masse bildet.
  5. Auf ein Stück Backpapier schütten. Mit 2 Teigspachteln einen Block formen.
  6. Auskühlen lassen und in 7 x 4 Stücke schneiden. Daraus Kugeln formen und in geriebene Haselnüsse wälzen.
zerkleinerte Pfirsiche in beschichteter Pfanne
Sahne und Milch mit Pfirsichen
Fertige einheitliche Masse, die sich von der Pfanne gelöst hat
Masse auf Backpapier in Form geschoben
Tipps:
  • Diese Kugeln sind sehr weich. Wer festere Kugeln haben möchte, sollte die Masse vor Hinzufügen des Zuckers länger kochen lassen.
  • Es macht nichts aus, wenn die Milch beim Hinzufügen bricht.
  • Man kann auch nur die rechteckige Stücke servieren. In diesem Fall vor dem Schneiden die Oberfläche mit flüssiger Butter leicht einpinseln und geriebene Haselnüsse darüber streuen. Sobald die Butter fest ist, in Stücke schneiden.

Dekoration: blaue Blume aus Seidenzucker


Wir hatten wieder einmal etwas Seidenzucker übrig und versuchten nochmals eine Blume als Dekoration für Petits Fours.

Rezept für die Zuckermasse gibt es hier:
Blumen aus Seidenzucker

Für diese Blume haben wir etwas Bonbonzucker mit blauer Lebensmittelfarbe eingefärbt. Dazu noch etwas mit gelber Farbe für den Punkt in der Mitte. Diese Blume liesen wir aus einem einzigen Stück Zuckermasse entstehen, indem wir die Blütenblätter einzeln von innen nach aussen mit zwei Fingern zogen. In die Mitte setzten wir ein kleine plattgedrückte gelbe Kugel. Bei wem es nicht mehr klebt, muss den Punkt einfach etwas in einer heißen Pfanne erwärmen. Hat man viele kleine Teile, so erweist sich eine Kerze zum Anwärmen als sehr praktisch.
Aus dem Rest von blau und gelb formten wir noch eine kleinere Blüte, die wir unter der blauen Blüte anklebten.

Tipp: In einer warmen Küche und über einer warmen Herdplatte arbeitet es sich leichter.

Dienstag, 15. März 2011

Erdbeer-Mandel Lokum-Halva


Im Buch gibt es ein Rezept einer indischen Süßspeise, die halb Lokum und halb Halva ist. Wir stellen heute eine Variante dieses Rezeptes vor.

Zutaten:
Für den Sirup:
300 g Zucker
180 g Wasser (=180 ml)
2 TL Zitronensaft
Für die Masse:
2 Pkt. Erdbeerpudding = 74 g
150 ml Wasser
50 g Butterschmalz
30 g Mandeln, gehackt
  1. Sirup: Wasser langsam erhitzen und den Zucker vollständig darin auflösen. Zum Kochen bringen. Zitronensaft hinzufügen und zur Seite stellen.
  2. Puddingpulver mit einem drittel Wasser glatt rühren. Das restliche Wasser mit 1 TL Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne zum Kochen bringen und das angerührte Puddingpulver hinzufügen. Gut verrühren bis  eine Paste entstanden ist. Vom Herd ziehen.
  3. Zuckersirup zuerst Löffelweise, dann langsam mehr, in die Masse einarbeiten.
  4. Pfanne wieder auf die noch warme Herdplatte stellen und nach und nach das Butterschmalz in die Masse einarbeiten.
  5. Herdplatte auf mittlere Hitze stellen und so lange rühren, bis die Masse durchsichtig wird. Hitze verringern.
  6. Gehackte Mandeln einrühren und solange weiter rühren, bis sich die Masse zu einem einheitlichen Klumpen formt.
  7. Eine Plastikform mit etwas Öl auspinseln.
  8. In die gießen und Masse gleichmässig verteilen.
  9. 1 bis 2 Stunde in den Kühlschrank stellen.
  10. Stürzen und in 24 Stücke schneiden.
 
 In einer Plastikform verteilt
Aus der Form gestürzt
Tipps:
  • Statt Butterschmalz kann auch Kokosfett oder ein anderes Pflanzenfett genommen werden.
  • Statt Zitronensaft kann auch wie bei Lokum Zitronensäurekristalle genommen werden. Es darf aber nur eine kleine Prise sein.

Butterschmalz – Wikipedia

Butterschmalz – Wikipedia: "Butterschmalz (auch Schmalzbutter, geklärte, eingesottene oder geläuterte Butter) ist aus Butter durch Entfernen von Wasser, Milcheiweiß und Milchzucker gewonnenes Butterreinfett."....

...Zur Herstellung im Haushalt wird Butter vorsichtig erhitzt und für etwa 30 Minuten flüssig gehalten. Dabei setzt sich das geronnene Eiweiß im Schaum und am Boden ab, das Wasser verdunstet. Durch Abschöpfen des Schaumes, anschließendes Abgießen und/oder Filtern wird die Butter geklärt. Aus 1 kg Butter kann man so etwa 700 g Butterreinfett gewinnen...

Sonntag, 13. März 2011

Schoko-Butterkeks-Karamellschnitten

Auf dem Markt gibt es Schokoriegeln wie Twix, die eigentlich nur aus einem Keks mit einer kleinen Karamellschichte bestehen. Wir haben eine raschere Version in Form einer Schnitte zubereitet. Der Karamellmasse haben wir gehackte und geröstete Mandeln zugefügt, da die Karamellschichte dadurch einen besseren Halt erhielt und mehr davon zwischen 2 Kekse eingefügt werden konnte. Die fertige Schnitten hatten dann je 57 g.

Zutaten für 23 Stück:
300 g Zucker
180 g Sahne
70 g Butter
15 g Honig
15 g Traubenzucker
100 g Mandeln, gehackt (gibt es zu kaufen)
400 g Butterkekse
400 g Vollmilchkuvertüre
  1. Kuvertüre zerkleinern und in ein Wasserbad stellen.
  2. Gehackte Mandeln in einer Pfanne bei mittlerer Hitze leicht rösten. Pfanne zur Seite ziehen.
  3. Sahne, Butter, Traubenzucker und Honig einmal kurz aufkochen. Auf kleinste Hitze zurückstellen.
  4. Etwas Zucker bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren zum Schmelzen bringen. Den restlichen Zucker nach und nach hinzufügen und bis zu einem schönen Braunton karamellisieren lassen. (Siehe Zucker karamellisieren auf Seite 197)
  5. Heiße Sahnemischung dazugießen.  Alles gut verrühren bis sich der Karamell vollständig aufgelöst hat. Weiter kochen und rühren bis ein Tropfen von der Masse auf einem eiskalten Teller weich und formbar ist.
  6. Über die gerösteten Mandeln in der Pfanne gießen. Kurz aufkochen und zur Seite ziehen. Alles gut verrühren.
  7. Einen Bogen Backpapier auf die Arbeitsfläche auslegen. Masse in die Mitte schütten. Sie fliesst dann nach allen Seiten.
  8. Mit zwei Teigspachteln die Masse in eine quadratische Form bringen. Ränder begradigen.
  9. 20 Stück Butterkekse darauf verteilen.
  10. Mit einem Teigspachtel zwischen die Butterkekse die Masse horizontal und vertikal durchtrennen. Kurz abkühlen lassen.
  11. Den Teigspachtel unter die Masse von einem Keks schieben und Karamellmasse mit Keks umflippen. Zweites Keks darauf setzen und die Ränder mit dem Teigspachtel glattstreifen. Nach und nach alle anderen Kekse auf diese Weise umdrehen. Restliche Masse auf 3 weitere Kekse verteilen und ebenfalls mit einem Keks zudecken.
  12. Fertige Kekse 10 Minuten kalt stellen.
  13. In Kuvertüre tauchen und auf das Backpapier legen.
Karamellschicht in Form gebracht
 
Butterkekse auf Karamellmasse
 Mit dem Teigspachtel umflippen
 Mit zweitem Keks belegt
 
Es schmeckt auch ohne Glasur

Tipps:
  • Nur je ein Butterkeks statt der zwei nehmen.
  • Die Schnitten schmecken auch ohne Schokoglasur.
  • Statt der Butterkekse, können auch Vollkornbutterkekse genommen werden.
  • Die glasierten Schnitten lassen sich sehr gut schneiden und können daher auch sehr gut aufgeschnitten zum Tee serviert werden.
  • Werden die Schnitten gleich gegessen, kann Honig und Traubenzucker auch weggelassen werden.

Sonntag, 6. März 2011

Schokobecher mit Schokocreme und Milchhaube


In einem Supermarkt  haben wir Schokobecher entdeckt und natürlich gleich mitgenommen und ausprobiert. In einer Packung waren 16 Stück. Die Becher bestanden aus Zartbitterschokolade aus 60% Kakao mit natürlicher Vanille und schmeckten sehr gut. Sie waren auch sehr stabil und so konnten wir sie mit einer festeren Schokocreme füllen. Jeder Becher hatte 11 bis 13 g.

Zutaten für 16 Stück:
16 Schokobecher
Für die Schokocreme:
125 ml Sahne
125 g Haushaltsschokolade
25 g Haselnussnougat
40 g Marzipan
10 g weiße Schokolade
10 g Kokosfett
Für die Milchhaube:
100 g Milchpulver
50 g Butter, weich
50 g Kokosfett, weich
60 g Puderzucker
1 Tropfen Buttervanille
1 Pkt. Vanillezucker
3 TL Sahne
Dekoration:
Halbe Dekorkirschen, Ingwerstücke, Schokoraspel, Halbierte getrocknete Aprikosen
  1. Kochschokolade zerkleinern.
  2. Sahne in einem kleinen Topf kurz aufkochen und die Schokolade dazugeben. Von der Herdplatte ziehen.
  3. Mit dem Kochlöffel solange verrühren, bis die Schokolade sich vollständig aufgelöst hat.
  4. Nach und nach weiße Schokolade, Nougat, Kokosfett und Marzipan darin auflösen.
  5. Schüssel für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  6. Mit dem Handmixer Masse so lange durchrühren, bis sich die Masse von dunkel zu hell verfärbt.
  7. Mit einem Esslöffel etwas von der Schokoladecreme, die zwar luftig aber doch fest ist, ausstechen und in die Becher füllen. Oben glatt abspachteln.
  8. Butter und Kokosfett mit dem Handmixer - Rühreinsatz - schaumig rühren.
  9. Nach und nach Milchpulver, Puderzucker, Vanillezucker und die Buttervanille bei laufendem Mixer dazurühren.
  10. Am Schluss die Sahne einrühren.
  11. Aus der Masse 16 Kugeln formen.
  12. Je eine Kugel auf einen gefüllten Schokobeher setzen und mit einer gewölbten Hand leicht andrücken.
  13. Mit einem Finger für die Aprikosenstücke quer über die Kugel drücken und für die anderen Dekorationen mit einem Finger in die Mitte der Kugel drücken. Dadurch verbreitert sich die Kugel bis zum Rand des Schokobechers. Mit einem Finger einmal rund um diesen Rand fahren.
  14. Mit den Dekorstücken belegen. Für die Schokoraspeln, kann man eine Tülle (nur die Tülle nicht den Sack oder Aufsatz)  mit ein wenig Masse füllen und mit dem Finger eine kleine Rosette in die Mitte der Milchkugel setzen. Dann rund um diese Rosette Schokoraspeln legen.


 

Donnerstag, 3. März 2011

Schokobananen



Schokobananen einmal anders. Schmecken lecker und natürlich nach echter Banane.

Zutaten für 24 Stück:
6 Bananen
600 g Kochschokolade
etwas geschälte und gehackte Mandeln
  1. Schokolade zerkleinern und in eine Metallschüssel geben. Metallschüssel in ein warmes Wasserbad stellen.
  2. Sobald die Schokolade weich ist, Bananen in 4 Stücke teilen.
  3. In die Schokolade tauchen und mit einer Gabel wieder herausziehen. Mit einem Messerrücken die überschüssige Schokolade unter der Gabel abstreifen. 
  4. Banane auf ein Backpapier setzen.
  5. Mit gehackten Mandeln bestreuen.
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