Sonntag, 13. November 2011

Wackelpudding oder Götterspeise mit Agar Agar

Wackelpudding ist eigentlich ein Nachtisch, der mehr im Sommer passt. Da es aber jetzt so schöne Orangen gibt, wollten wir dieses leckere, rasche Dessert einmal zubereiten. Da es gekocht wird, verwendeten wir dazu 1 l Direktsaft aus der Flasche und dekorierten mit einer frischen Orange.

Zutaten für 4 Desserts:
1 l Orangensaft
7 g Agar-Agar
1 Orange
40  g Zucker
  1. Agar Agar mit etwas Orangensaft  anrühren.
  2. Orangensaft mit Zucker bei mittlerer Hitze erhitzen.
  3. Angerührtes Agar Agar dazuschütten und ständig rühren.
  4. 2 Minuten kochen lassen und von der Herdplatte ziehen.
  5. 1 EL von der Flüssigkeit nehmen und in einer kleinen Schüssel kurz in das Tiefkühlfach stellen. Agar Agar wird bei 35 °C fest. Konsistenz testen. Es soll nicht zu fest sein, aber genug Festigkeit haben um aus einer Form gestürzt zu werden. Ist es zu weich, dann nochmals 1 g Agar Agar hinzufügen und nochmals 1 Minute kochen lassen. Ist es zu fest, dann etwas Wasser oder Orangensaft hinzufügen und nochmals etwas kochen lassen.
  6. Leicht abkühlen lassen und dann noch heiß in die Dessertformen gießen. Wir haben dazu 4 kleine Tiefkühlbecher, die zum Einfrieren für Kräuter verwendet werden, benutzt. Nett sind auch Puddingformen. Es kann aber auch in einfache Glasschüsseln gegossen werden.
  7. In den Kühlschrank stellen.
  8. Sobald die Masse fest ist, die Masse mit einem Finger etwas vom Rand ziehen und dann stürzen.
  9. Orangen in Scheiben schneiden und damit dekorieren.
Tipps:
  • Der Zucker kann je nach Geschmack erhöht oder auch gänzlich weggelassen werden.
  • Lässt sich der Wackelpudding nicht stürzen, dann kann man die Form auch ganz kurz in heißes Wasser stellen, aussen abtrocknen und stürzen.
  • Man kann dazu jeden Fruchtsaft verwenden.
  • Man kann auch mehrere Fruchtsäfte verwenden, getrennt kochen und dann mit den Farben spielen.
  • Nach unserer Ansicht sollte ein Wackelpudding immer gestürzt werden, denn nur dann wackelt er so richtig schön, wenn man den Teller in der Hand hält. Serviert man ihn als Götterspeise, dann kann er auch in schöne Gläser gefüllt werden und da reichen 6 g Agar Agar.
  • Wir verwendeten hier Agar Agar Pulver aus der Brecht-Mühle. Jedes Agar Agar hat eine unterschiedliche Gelierkraft, deshalb sollte man beim ersten Mal die Probe mit dem Tiefkühlfach machen. 1 Pkt. Agartine enthält 2 g Agar Agar. Da es noch zusätzlich etwas Stärke enthält würden wir mit 3 Pkt. vor der Probe beginnen, denn  zuviel Agar Agar lässt sich zwar schön stürzen, schmeckt aber nicht so gut und wackelt auch nicht mehr.

Kommentare:

  1. Da Agar Agar im Gegensatz zu Gelantine säurefest ist, kann man auch sehr schön Glühweinwürfel damit herstellen
    Der Gag auf der Party.

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    1. Agar Agar ist leider nicht säurefest. Bei zuviel Säure die gleich beim Kochen hinzugefügt wird, wird Agar Agar nicht mehr richtig fest. Aber unseren Orangensaft konnten wir noch verwenden. Ein Trick doch noch mehr Säure hinzuzufügen ist das Agar Agar nach dem Kochen auf 45 °C abkühlen zu lassen und dann erst die Säure hinzuzufügen. Traubensaft enthält auch noch nicht zuviel Säure und so funktioniert es auch noch mit dem Glühwein. Viel Spaß bei der Party. lg Anna

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