Samstag, 3. September 2011

Kirschburfi mit Kirschen aus dem Glas

Wir hatten schon einmal Kirschburfi mit frischen Kirschen zubereitet. Heute wollten wir das Burfi nochmals mit Kirschen aus dem Glas kochen. Beim Bananenburfi hatten wir die Frucht und Milchmasse zuerst getrennt in zwei Pfannen gleichzeitig zu einer Trockenmasse herunter gekocht und erst nach dem Abkühlen zusammengefügt. Beim Kirschburfi verwendeten wir nur eine Pfanne und fügten die Milch nach und nach hinzu. Da die Milch durch die Fruchtsäure der Kirschen bricht, ähnelt der Geschmack und die Konsistenz ein wenig dem Paneer Peda, das wir vor Kurzem gezeigt hatten.

Zutaten für 30 Stück:
350 g Kirschen, Abtropfgewicht (aus dem Glas)
1 l Milch
100 ml Sahne
120 g Puderzucker
Etwas Zitronenschale (ungespritzt)
etwas geriebene Haselnüsse (optional)
  1. Kirschen in einem Sieb geben. Gut abtropfen und dann in eine beschichtete, erhöhte Pfanne (3 l) schütten.
  2. Mit Milch leicht bedecken. Auf höchster Hitzestufe kochen und immer wieder einmal durchrühren. Es ist normal wenn die Milch durch die Säure der Kirschen dabei bricht.
  3. Immer wenn die Masse beginnt dickflüssig zu werden, etwas Milch nachgießen.
  4. Sobald die Milch eingedickt ist, die Sahne hinzufügen und ebenfalls eindicken.
  5. Wenn der Kochlöffel beim Durchrühren eine sichtbare Spur hinterlässt, ständig rühren bis sich die Masse als einheitliche Masse zusammenballt.
  6. Die Hitze zurückschalten und jetzt ständig rühren bis die Masse fast trocken ist. Wenn man einen Topfdeckel kurz über die Masse hält und der Deckel sich sofort beschlägt, dann ist die Masse noch zu feucht.
  7. Auf ein Tablett schütten und mit einem Teigspachtel in kleine Stücke trennen. Sobald man die Masse anfassen kann, zerbröckeln und auf dem Tablett verteilen. Dadurch kühlt die Masse rascher aus.
  8. Sobald die Masse sich nur mehr lauwarm anfühlt, den Puderzucker dazu sieben. Etwas Zitronenschale dazureiben und alles zusammenkneten. Die Masse sollte jetzt eine Marzipanähnliche Konsistenz aufweisen.
  9. Mit 2 Teigspachteln einen Block formen. Mit einem Teigspachtel in 30 Stücke teilen. Wer möchte, kann aus jedem Stück noch eine Kugel formen und in geriebenen Haselnüsse wälzen.
 Fertige heiße Masse auf einem Tablett mit einem Teigspachtel in Stücke geteilt.
 Masse mit den Händen zerpflückt
 Puderzucker über die Masse gesiebt
 Puderzucker mit Masse vermischt in noch warmer Pfanne
Fertig geknetete Masse
Burfikugel in Haselnüsse gewälzt
Tipps:
  • Unser Erfahrungswert zum fertigen Eindicken der Masse liegt bei 50 bis 60 Minuten. Dazu kommt dann 3 bis 5 Minuten Abkühlzeit, verkneten der Masse mit Puderzucker und formen, weitere Abkühlzeit im Kühlschrank um die Masse schnittfest zu machen und das Zuschneiden. Der Erfahrungswert einer Blogbesucherin lag bei 15 Minuten mit 200 g frischen Kirschen bis zum Eindicken der Masse. Falls noch jemand dieses Burfi mit frischen oder eingemachten Kirschen nachkocht, würden wir uns sehr über ein Feedback bezüglich der Zeit freuen.
  • Öfters umrühren beschleunigt den Prozess, da mehr Wasser dabei verdampft.
  • Es ist wichtig, dass sich die Masse nur mehr lauwarm anfühlt (30 bis 40 °C), denn wenn man den Puderzucker in eine zu heiße Masse hinzufügt, wird das Burfi zu weich.
  • Da wir noch etwas Weiß in den Burfis haben wollten, haben wir das Burfi in 2 gleich Teile geschnitten und zwei gleich große Blöcke daraus geformt. Statt nochmals Khoya zu kochen, verwendeten wir die halbe Milchmasse der Milchschnitten aus dem Kochbuch auf Seite 102. Diese Masse wird rasch mit Milchpulver hergestellt. Dann formten wir einen dritten Block und legten alle 3 Blöcke übereinander. Wir verpackten den fertigen Block mit Frischhaltefolie und gaben ihn über Nacht in den Kühlschrank. Ein bis zwei Stunden ohne Frischhaltefolie würden wahrscheinlich reichen.
  • Wer schön Schnittflächen haben möchte, sollte Burfi immer erst kalt stellen und dann schneiden. Serviert wird Burfi aber bei Zimmertemperatur.

Kommentare:

  1. Endlich ein Gericht mit Kirschen aus dem Glass.Wird gemacht sehr bald;)

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  2. Erzähle uns bitte dann, wie viel Kochzeit Du dafür gebraucht hast und auf welchem Herd Du kochst - Gas oder Elektroherd. Danke. Anna

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