Dienstag, 10. Mai 2011

Gyūhi - süßer japanischer Reiskuchen mit Aprikosenfülle

Als wir den fertigen Reiskuchen/Mochi vor uns sahen, zweifelten wir schon, ob diese zähe, klebrige  Masse überhaupt essbar wäre. Gyūhi die süße Variation dazu, veränderte aber zum Glück die Konsistenz. Gyūhi ist ein weicher feiner Teig, der als Hülle für traditionelle japanische Süßigkeiten wie Daifuku verwendet wir. Bevor wir uns aber an das klassische Daifuku heranwagten, versuchten wir es erst mit unserer eigenen Fülle.

Zutaten für 30 Stück:
Gyūhi:
1 x die Masse von dem Reiskuchen/Mochi
200 g Puderzucker
Maisstärke zum Bestäuben
Für die Fülle:
150 g Aprikosen, getrocknet
70 g Datteln, entkernt
  1. Reiskuchen in eine beschichtete Pfanne geben. Puderzucker dazu. Auf kleiner Hitzestufe  alles gut mit einem hölzernen Kochlöffel durchrühren. Dabei wir die Masse sehr weich und Flüssigkeit tritt aus dem Reiskuchen.
  2. Solange rühren bis diese langsam wieder verschwunden ist und die Masse zusammenhält. Auskühlen lassen.
  3. Inzwischen Datteln mit den Aprikosen auf einem Brett solange klein hacken, bis eine klebrige Masse entstanden ist. Masse  einmal gut durchkneten. Masse mit dem Teigspachtel in 30 Teile teilen. Kugeln daraus formen.
  4. Die Maisstärke, die sich noch auf dem Blech befindet, mit einem Teigspachtel in einen Sieb schaufeln und wieder auf das Blech sieben. Süßen Reiskuchen darauf  legen und nochmals mit Maisstärke bestäuben.
  5. Mit einem Teigspachtel ein Stück von der Masse abtrennen.
  6. In den klebrigen Mittelstreifen, eine Aprikosenkugel legen. Hände etwas mit Maisstärke einpudern. Die beiden Enden nehmen und über die Aprikosenkugel zusammendrücken. Dann zwischen den Händen eine Kugel formen. Wer schon einmal Erdbeer-, Aprikosen- oder Pflaumen/Zwetschkenknödel mit Kartoffelteig gemacht hat, formt diese Kugeln in gleicher Weise. Die Größe entspricht auch ungefähr diesen Knödeln.
  7. Jede Kugel noch einmal in Maisstärke rollen.
 Puderzucker über den Reiskuchen gesiebt.
 Noch feuchter Reiskuchen.
 Fertige Konsistenz
 Mit dem Teigspachtel ein Stück abgetrennt.
 Kugel in die Mitte gelegt.
Fertige Bällchen. Eines davon aufgeschnitten.
Tipps:
  • Wem diese Bällchen zu wenig süß sind, kann auch mehr Puderzucker in die Pfanne geben.
  • Wer möchte kann auch unsere zweite Fülle ausprobieren, die sehr lecker dazu schmeckte.
  • 130 g Marzipan mit 80 g gerösteten, gerieben Pekannüssen zu einer Masse verarbeiten. 30 Kugeln formen und mit Gyūhi umhüllen.
  • Wird Gyūhi im Kühlschrank aufbewahrt, verändert es etwas die Konsistenz, schmeckt aber trotzdem.
  • Mit Agar Agar (= Kanten) Würfelchen servieren. Zeigen wir im nächsten Blog.

Kommentare:

  1. muss man die kugeln, nicht noch iwie garen??? also dämpfen, fritieren ect???

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    1. nein, der Reis von dem Reiskuchen ist ja bereits gekocht.

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