Mittwoch, 11. Mai 2011

Anmitsu - ein japanisches Dessert


Anmitsu ist ein ungewöhnliches Dessert, das uns überrascht hat. Auch wenn die Kanten eigentlich völlig geschmacklos sind, ergeben sie mit der Süße der Zuckerrohrmelasse und zusammen mit den anderen Zutaten ein interessantes Gefühl auf der Zunge. Mit einem Wort das Dessert war sehr lecker.

Zutaten für 4 Portionen:
5 TL rohe schwarze Zuckerrohrmelasse
120 g Koshian
4 Kugeln Vanilleeis
1 Portion Kanten
2 Äpfel
  1. Zuerst in jede Dessert-Schüssel 1 TL Zuckerrohrmelasse geben.
  2. Äpfel waschen und trocknen. In die Hälfte schneiden, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Spalten von je einem halben Apfel rund um jede Schüssel schichten.
  3. Mit den Händen aus der Koshianmasse 4 Kugeln formen. In jede Schüssel eine Kugel legen.
  4. Je eine Kugel Vanilleeis daneben setzen.
  5. Mit den Kanten dekorieren.
  6. Die restliche Zuckerrohrmelasse darüber gießen.
Tipps:
  • Wer keine Zuckerrohrmelasse zu Hause hat, oder im Bio-Laden nicht findet, kann auch einfach einen Goldsirup nehmen. Die Zuckerrohrmelasse ist nur ein wenig herber im Geschmack.
  • Die Japaner nennen die Zuckerrohrmelasse Kuromitso was soviel wie "schwarzer Nektar" heißt. Sie kochen den Kuromitso aus unraffinierten schwarzen Zucker (kurozato). Wer möchte kann ihn also auch selbst aus Vollrohrohzucker kochen. 80 g Vollrohrohrzucker mit 40 g normalen Zucker werden in 100 g Wasser aufgelöst und dann aufgekocht. Dann 7 Minuten auf kleiner Hitze köcheln lassen (vorsicht es schäumt). Eine Probe soll sich klebrig anfühlen. Vor Verwendung abkühlen.
  • Als Obst kann jedes beliebige Obst verwendet werden. Es können auch zwei frische Obstsorten sein.
  • Manchmal geben die Japaner auch noch etwas Gyūhi dazu.

Kommentare:

  1. Das würde ich ja super gern mal probieren! Hört sich wirklich interessant an... von den meisten Zutaten hab ich noch nie gehört. Sehr exotisch!
    Müsste man irgendwann mal ausprobieren. Warst du schonmal in Japan? LG

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    1. Das Zeitaufwendigste ist hier das Koshian, die Paste aus passierten Azukibohnen mit Zucker. Etwas was die Japaner scheinbar sehr oft kochen und fast überall hinzufügen und leider auch nicht so lange, selbst im Kühlschrank hält. Und nein, ich war noch nicht in Japan. Ich kenne aber Japaner und finde ihre Kultur sehr interessant. LG Anna

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