Montag, 28. Februar 2011

Schokomilchriegel




Heute probierten wir die Schokoriegel, die auf Grund der Verkaufszahlen, als die beliebtesten Schokoriegel der Deutschen genannt wurden, die Kinderriegel. Unsere Analyse ergab: Jeder Riegel wiegt 21 g, davon sind 12,6 g Füllung und 8,4 g Vollmilchschokoladeglasur. Die weiße Füllung enthält nur geringfügig mehr Magermilchpulver als eine weiße Schokolade. Jedenfalls einfacher in der Herstellung als unsere Snickers-Kopie.

Zutaten für 25 Stück:
120 g weiße Schokolade
50 g Butterschmalz
50 g Kokosfett
40 g Puderzucker
60 g Milchpulver
Mark einer halben Vanilleschote
300 g Vollmilchkuvertüre
  1. Kuvertüre vorbereiten.
  2. Eine beschichtete Pfanne anwärmen. Nicht heißer als eine Hand verträgt.
  3. In der warmen Pfanne, Butterschmalz und Kokosfett schmelzen lassen.
  4. Weiße Schokolade dazu. Sobald sie geschmolzen ist mit dem Fett gut verrühren.
  5. Halbe Vanilleschote aufschneiden und mit einem Messer das Mark herauskratzen und dazu geben. Verrühren.
  6. Puderzucker mit einem Teesieb in das Milchpulver sieben.
  7. Mit der flüssigen Masse in der Pfanne verrühren.
  8. Im Kühlschrank abkühlen lassen.
  9. Sobald die Masse gestockt ist, nochmals durchrühren. Mit dem Teigspachtel auf ein Stück Backpapier geben.
  10. Mit 2 Teigspachteln Stück für Stück auf ein Stückchen Backpapier in Form bringen.
  11. Mit einem Kochlöffelstiel die Einbuchtungen formen. Mit dem Backpapier die vorbereiteten Milchriegel kurz in das Gefrierfach stellen.
  12. Mit der Kuvertüre glasieren.
  
Kochlöffelstiel und Einbuchtungen
Vorbereitete Milchmasse auf Backpapier
Tipps:
  • Wer es gerne weniger süß hat, kann statt dem Puderzucker nur Milchpulver nehmen.
  • Schneller geht es ohne die nachgeahmte Form mit einfachen Riegeln.
  • Statt der Kuvertüre können auch 3 Tafeln Vollmilchschokolade genommen werden.
  • Wer keinen runden Kochlöffelstiel hat, kann auch den gewaschenen kleinen Finger nehmen.
  • Statt Butterschmalz kann auch Butter genommen werden.
  • Wer Vanillezucker statt der Vanilleschote verwendet, sollte diesen zuerst zusammen mit etwas Puderzucker in einer elektrischen Kaffeemühle fein mahlen.
  • Ideal wäre ein Puderzucker, der mit einer Vanilleschote schon vorher aromatisiert wurde. Vanilleschote aufschneiden und mit einem Messer das Mark herauskratzen. Ausgekratzte Vanilleschote und Mark in ein Glas mit Puderzucker geben. Gut verschließen. Ein paar Tage aromatisieren lassen.
Dieses Rezept wurde von dem Blog "Backgasse" nachbereitet. Die veränderte Version Kirsch-Joghurt-Schokoriegel gibt es hier.

Kommentare:

  1. genial ... kompliment ;o)

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  2. muss ich mal ausprobiern ;-)

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  3. Hallo,
    da ich Milchpulver verarbeiten wollte, habe ich diese Riegel mal ausprobiert. Vielen Dank für das Rezept.
    Einfach zu machen und kommt dem Original recht nah. Allerdings war das Milchpulver so körnig, dass es richtig geknirscht hat. Hab ich was falsch gemacht oder hab ich einfach eine ungünstige Marke beim Milchpulver erwischt?

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  4. Danke Annette für das Feedback. Unsere Zunge ist erstaunlich sensitiv und kann noch Stoffe, die wir mit dem Auge als Staub wahrnehmen, als Teilchen differenzieren. Damit die Vollmilchschokolade oder weiße Schokolade so einen feinen Schmelz bekommt, wird daher in der Industrie Milchpulver und Zutaten noch feiner gewalzt und die Körnung gemessen. Etwas was wir in der Kleinküche nicht nachvollziehen können. Daher wird bei diesem Rezept auch ein Teil weiße Schokolade verwendet. Das Knirschen kann sowohl an dem Milchpulver, als auch dem Puderzucker liegen. In Österreich gibt es eine Marke, die ziemlich viel Kristallzucker im Puderzucker hat. Darum wird hier im Rezept auch mit einem Teesieb der Puderzucker gesiebt. Ich würde versuchen die zimmerwarmen Zutaten bis auf die weiße Schokolade in einem Blender vorher zusammenmixen und dann mit der flüssigen weißen Schokolade zusammen rühren.
    Liebe Grüsse
    Anna

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    1. Vielen Dank für die rasche Antwort. Beim nächsten Versuch werde ich die pulvrigen Zutaten erstmal durch den Blender jagen.
      Einen guten Start in die Woche wünscht
      Annette Koch

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    2. Vielen herzlichen Dank Annette an der Mithilfe zur Verbesserung eines Rezeptes. Ich habe es inzwischen rasch selbst mit dem Blender getestet. Dabei musste ich feststellen, dass die entstandene Creme, die zwar super aussah, von dem Vanillezucker voller grober, gut mit dem Auge sichtbarer Rohzuckerkristalle war. Und die knirschten tatsächlich etwas zwischen den Zähnen. Ich werde daher das Rezept dieser neuen Erkenntnis anpassen.
      Liebe Grüsse
      Anna

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  5. Ganz herzlichen Dank für das Rezept!
    Es hat mich schon beim Durchsehen verschiedener Copy-Cats angelacht und schien mir sehr durchdacht. Ich habe ein wirklich wohlschmeckendes Ergebnis herausbekommen mit einer super Konsistenz, ganz unkompliziert und mit viel weniger Zeitaufwand als vermutet (keine halbe Stunde, stockte auch rasch). Es hat denselben Grund- und Beigeschmack wie das Original.
    Lediglich die weiße Schokolade (bzw. in meinem Fall Vivani-Kuvertüre) schmeckt man teilweise als solche durch.
    Milchpulver habe ich als Vollmilchpulver interpretiert.
    Ist Magermilchpulver gemeint?
    Bzw. macht das geschmacklich überhaupt einen Unterschied?
    Habt ihr Erfahrungen, was man beachten sollte, wenn man die weiße Kuvertüre etwas reduziert (oder wird zu einer anderen Sorte geraten?)?

    Viele Grüße
    Karen

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    1. Vielen Dank für das ausführliche Feedback. Freut mich, dass sie gelungen sind und schmecken. Ja so manche weiße Schokolade ist überaromatisiert. Das sollte das Milchpulver eigentlich kompensieren. Wir können das Milchpulver verwenden, das wir erhalten. Meistens ist das Magermilchpulver. Die Berechnung für das CopyCat hält sich an das Original und da wird Magermilchpulver verwendet.

      Eine andere Schokoladenmarke ausprobieren, die gut schmeckt. Alternativ etwas weniger Schokolade und diesen Teil mit Butterschmalz und Milchpulver ersetzen.

      Liebe Grüße
      Anna

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